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Marc Cucurella von Spanien und Lionel Messi von Argentinien während dem Finale
Ferran Torres schießt Spanien zum Weltmeistertitel 2026, während das Finale nach dem Abpfiff in einer emotionalen Schlammschlacht endet.
Ferran Torres schießt Spanien zum Weltmeistertitel 2026, während das Finale nach dem Abpfiff in einer emotionalen Schlammschlacht endet.
APA-Images / AFP / PATRICIA DE MELO MOREIRA

WM-Drama: Verlängerung bringt Sieger

20.07.2026 um 00:04, Marcel Toifl
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Drama pur im WM-Finale 2026! Nach dem Goldtor von Torres in der Verlängerung schlägt Spanien Argentinien und es kommt zu hitzigen Jagdszenen.

Spanien ist Weltmeister. Nach einer torlosen regulären Spielzeit entwickelte sich die Extra-Zeit des Weltmeisterschafts-Endspiels 2026 zu einem epischen Drama. Als die Kräfte auf beiden Seiten schwanden, bewiesen die Europäer den längeren Atem und stießen den amtierenden Champion vom Thron. 

Nach 120 Minuten purer Leidenschaft krönte sich die Furia Roja zum neuen Regenten des Weltfußballs.

Der erlösende Führungstreffer und VAR-Zitterpartie

Die zweite Hälfte der Verlängerung begann mit einem Paukenschlag, der das Stadion zum Beben brachte. In der 106. Spielminute flankte Pedro Porro weit an den zweiten Pfosten, wo Nico Williams das Leder per Kopf perfekt in die Mitte ablegte. Der völlig freistehende Ferran Torres hämmerte den Ball zum 1:0 für Spanien unhaltbar in die Maschen. Nur wenige Minuten später fast die endgültige Entscheidung: Torres war nach einem Steilpass von Lamine Yamal erneut durch und traf, stand jedoch hauchdünn mit der Schulter im Abseits, weshalb der Treffer nach VAR-Überprüfung aberkannt wurde. Argentinien blieb somit im Spiel.

Argentinischer Ansturm mit der Kraft der Verzweiflung

In den finalen Minuten warf der Titelverteidiger alles nach vorne, was die Taktiktafel hergab. Angeführt von Lionel Messi, dessen verunglückte Flanke sich in der 115. Minute fast sensationell ins Kreuzeck gesenkt hätte, belagerten die Südamerikaner den spanischen Strafraum. Mikel Merino rettete in höchster Not, als er einen Messi-Schuss mit dem Gesicht blockte. In der 120. Minute war es erneut Merino, der im letzten Moment vor dem einschussbereiten Giuliano Simeone klärte. Nur Sekunden später vergab Simeone die Riesenchance zum Ausgleich per Volley über das Tor. Argentinien stocherte in der fünfminütigen Nachspielzeit unermüdlich weiter, doch die spanische Defensive hielt dem brutalen Druck stand.

Eklat nach Schlusspfiff: Paredes brennen die Sicherungen durch

Als der erlösende Schlusspfiff ertönte und feststand, dass Spanien Weltmeister ist, brachen alle Dämme – leider auch im negativen Sinne. Neben dem Spielfeld gingen die Wogen sofort hoch, da sich einige sichtlich frustrierte Akteure der Albiceleste zu unsportlichen Aktionen hinreißen ließen. Die hässlichste Szene des Abends spielte sich direkt auf dem Platz ab: Leandro Paredes stieß Gavi brutal zu Boden. Während der regulären Spielzeit hatte der ohnehin verwarnte Argentinier noch extremes Glück gehabt, nicht vorzeitig mit Gelb-Rot vom Feld gestellt zu werden. Nach dem Finale brannten ihm endgültig die Sicherungen durch, was ein drastisches disziplinarisches Nachspiel haben dürfte.

Wachablösung der Superstars auf dem Rasen

Inmitten der Tumulte und des grenzenlosen spanischen Jubels bot sich den Zuschauern ein Bild mit extrem hohem Symbolcharakter. Der sichtlich geknickte Lionel Messi saß zunächst völlig isoliert und alleine auf dem Rasen, um die bittere Finalniederlage zu realisieren. Doch er blieb nicht lange allein: Der spanische Ausnahmespieler Lamine Yamal ging direkt auf die lebende Legende zu, um den Altmeister zu trösten. Diese hochemotionale Geste bedeutete nicht nur puren Respekt vor dem geschlagenen Kontrahenten, sondern demonstrierte gleichzeitig eine historische Wachablösung von zwei herausragenden Absolventen der berühmten Barça-Schmiede La Masia.

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