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Alf-Inge Haaland reagiert emotional auf der Tribüne nach dem umstrittenen WM-Aus Norwegens gegen England
Alf-Inge Haaland übt nach der Partie Norwegen gegen England scharfe Kritik.
Alf-Inge Haaland übt nach der Partie Norwegen gegen England scharfe Kritik.
APA-Images / EXPA / Focus Images

WM-Eklat: Haaland spricht von Betrug nach Norwegen-Aus gegen England

13.07.2026 um 12:06, Anna Kirschbaum
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Nach dem WM-Aus gegen England eskaliert die Kritik: Alf-Inge Haaland und Norwegen sprechen von Betrug. Schiedsrichter und VAR stehen massiv unter Druck.

Norwegen ist am Samstag im Viertelfinale der WM 2026 ausgeschieden. Das Team verliert in Miami gegen England mit 1:2 nach Verlängerung und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale. Während die „Three Lions“ weiter vom Titel träumen, steht bei den Norwegern vor allem die Schiedsrichterleistung im Fokus.

Haaland-Vater erhebt schwere Vorwürfe

Im Mittelpunkt der Kritik steht Alf-Inge Haaland. Der Vater von Star-Kicker und Publikumsliebling Erling Haaland reagiert unmittelbar nach dem Spiel mit deutlichen Worten. „Ich habe das Gefühl, dass wir heute um den Sieg betrogen wurden“, schreibt der frühere Profi auf X. Vor allem die Rolle des Schiedsrichters sieht er kritisch. England sei „gerettet“ worden, so Haaland weiter.

Strittiger Ausgleich sorgt für Diskussionen

Besonders der Ausgleich zum 1:1 durch Jude Bellingham steht im Zentrum der Debatte. TV-Bilder lassen vermuten, dass der Ball zuvor ein Kamerakabel berührt haben könnte.

Der Weltverband FIFA weist die Darstellung zurück. Laut vorliegenden Daten habe es keine Berührung gegeben.

VAR-Entscheidungen verstärken Kritik

Neben dem Ausgleich sorgen weitere Situationen für Unverständnis. Ein norwegisches Tor wird nach VAR-Eingriff aberkannt, nachdem Erling Haaland ein Foul begangen haben soll.

Zudem wird ein Elfmeter für England zunächst zugesprochen, später aber wieder zurückgenommen. Die unterschiedlichen Entscheidungen tragen zur angespannten Stimmung bei und rücken den Videobeweis erneut in den Fokus.

Auch Erling Haaland stellt Linie infrage

Erling Haaland äußert sich nach dem Spiel ebenfalls kritisch. „Wenn das ein Freistoß ist, dann müsste ich fast in jedem Zweikampf einen Freistoß bekommen“, erklärt der Stürmer. Die Bewertung von Zweikämpfen sei aus seiner Sicht nicht konsequent gewesen.

Emotionen auch auf der Tribüne sichtbar

Die Enttäuschung zeigt sich nicht nur in den Aussagen nach dem Spiel. Kameras fangen Alf-Inge Haaland auf der Tribüne ein, wie er während der Partie sichtbar verärgert reagiert.

Am Ende bleibt bei Norwegen der Eindruck, dass zentrale Szenen den Spielverlauf maßgeblich beeinflusst haben. England hingegen zieht ins Halbfinale ein und hält seine Titelchancen am Leben.

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