"Stärke zeigen": Natascha Kampusch über ihr Leben danach

Wie sehr sie das Erlebte noch verfolgt und wie es war, sich ein neues Leben aufzubauen verrät sie Claudia Stöckl in "Frühstück bei mir".
Autor: Brigitte Biedermann, 26.11.2022 um 08:47 Uhr

Ihre Geschichte ging um die Welt: Als zehnjähriges Mädchen wurde Natascha Kampusch auf dem Schulweg entführt, 2006 gelang ihr nach über acht Jahren in Gefangenschaft die Flucht. Danach wurde sie zu einer der bekanntesten Österreicherinnen, auch zur polarisierenden Medienfigur. Am Sonntag, den 27. November ist sie zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“.

Mehr als das Mädchen aus dem Keller

Natascha Kampusch verhielt sich nicht so, wie es die Öffentlichkeit von Opfern gewohnt war. Nach ihrem Auftauchen im August 2006 war die Anteilname zunächst riesig. Menschen verfolgten ihre unglaubliche Geschichte und wollten wissen, was im Keller passiert war. Da sich der Täter Wolfgang Priklopil durch seinen Suizid der öffentlichen Aufmerksamkeit entzog, fokussiert sich alles auf Natascha Kampusch, das Mädchen aus dem Keller.

Präsentation ihres Buches "Stärke zeigen"

„Sich selbst einzugestehen, dass man eine starke Person ist, dauert lange“, sagt die 34-Jährige im Gespräch mit Claudia Stöckl. In ihrem neuen Buch „Stärke zeigen“ hat sie die Methoden niedergeschrieben, die ihr in der Zeit im Verlies, aber auch in den Jahren danach, geholfen haben den Alltag zu bewältigen.

Der Versuch, ein neues Leben aufzubauen

Über dieses Mindset, wie sehr sie das Erlebte noch verfolgt und was sie beim Versuch ein neues Leben aufzubauen als Erfolg, was sie als Scheitern sieht, spricht Natascha Kampusch morgen ab 9.00 Uhr auf Ö3.