ORF-Star fassungslos: „Brutal!“
Inhalt
- Sigi Fink reagiert auf 41-Grad-Rekord
- 41 Grad: Österreich stellt neuen Temperaturrekord auf
- Hitzewelle in Österreich hält mit 40 Grad an
Österreich erlebt historische Hitze: Mit 41,0 Grad wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen. ORF-Meteorologe Sigi Fink reagiert auf Instagram mit drastischen Worten. Die Hitzewelle ist noch nicht vorbei.
Sigi Fink reagiert auf 41-Grad-Rekord
Die Rekordhitze in Österreich sorgt selbst bei erfahrenen Meteorologen für Staunen. ORF-Wetterexperte Sigi Fink meldete sich nach den historischen Messwerten auf Instagram mit einer emotionalen Reaktion zu Wort.
„Der Allzeitrekord ist gebrochen: +41,0 Grad, gab es in der 259-jährigen Messgeschichte noch nie! BRUTAL“, schreibt Fink. Besonders bemerkenswert: Gleich neun Wetterstationen knackten die 40-Grad-Marke.
Doch selbst am späten Nachmittag ließ die Hitze nicht nach. „Und es fühlt sich um 17:25 Uhr immer noch wie im Backofen an, wir messen jetzt noch +40,5 Grad in Sankt Pölten. Mehr Worte braucht es zu dem Wahnsinn nicht mehr“, so der ORF-Meteorologe.
41 Grad: Österreich stellt neuen Temperaturrekord auf
Am Dienstag wurde in Wien-Stammersdorf mit 41,0 Grad ein neuer Temperaturrekord für Österreich gemessen. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 übertroffen.
Auch an anderen Messstationen wurden außergewöhnliche Werte registriert. In Langenlebarn kletterte das Thermometer auf 40,7 Grad, in St. Pölten auf 40,6 Grad.
Meteorologen zufolge erschweren die extrem ausgetrockneten Böden derzeit die Prognosen. Weil kaum noch Feuchtigkeit vorhanden ist, fehlt die kühlende Wirkung der Verdunstung. Dadurch können die Temperaturen noch stärker ansteigen.
Hitzewelle in Österreich hält mit 40 Grad an
Entwarnung gibt es vorerst nicht. Bereits am Mittwoch werden im Osten Österreichs erneut 40 Grad und mehr erwartet. Besonders betroffen sind laut Prognosen Tulln, Wien und Regionen ostwärts bis in den Seewinkel. Auch im Wiener Becken, Weinviertel, Industrieviertel und Nordburgenland werden Höchstwerte um 41 Grad erwartet. Vereinzelt könnten die Temperaturen sogar noch darüber liegen.
Erst am Freitag soll die große Abkühlung kommen. Laut Sigi Fink gehen die Temperaturen dann um rund zehn Grad zurück. Von echter Erleichterung kann allerdings kaum die Rede sein. Im Osten und Süden werden selbst dann noch rund 30 Grad erwartet.
Danach wird es laut dem Meteorologen wieder heißer. 40 Grad sollen vorerst aber nicht mehr erreicht werden. Stattdessen rechnet Fink mit mehreren Tagen um 35 Grad.