Shirin David über Doku: "Es war wie Brainwash"
- Shirin David kritisiert Netflix-Doku
- Shirin David: „Es war wie Brainwash“
- Shirin David gab Schnittrechte für Netflix-Doku ab
- Shirin-David-Doku: Dieser Netflix-Titel sorgte für Ärger
- Shirin David wollte Netflix-Doku zurückkaufen
Shirin David rechnet mit ihrer Netflix-Doku „Barbara – Becoming Shirin David“ ab. Fünf Monate nach der Veröffentlichung kritisiert die 31-Jährige die Darstellung ihrer Person und erhebt schwere Vorwürfe. Besonders deutlich wird sie bei der Entstehung der Shirin-David-Doku: „Es war wie Brainwash“, sagt die Rapperin rückblickend.
Shirin David kritisiert Netflix-Doku
Im März 2026 erschien „Barbara – Becoming Shirin David“ auf Netflix. Die Dokumentation zeigt die Rapperin von einer persönlichen Seite. Perfektionismus, Selbstzweifel und der enorme Druck hinter ihrer Karriere spielen darin eine zentrale Rolle.
Doch genau diese Gewichtung stößt Shirin heute sauer auf. In einer Fragerunde auf Instagram bezeichnet sie die Netflix-Doku als „vollkommen an den Haaren herbeigezogen“. Ihrer Ansicht nach sei daraus die „Leidensgeschichte einer angeblich völlig überforderten Frau“ gemacht worden.
Shirin David: „Es war wie Brainwash“
Während der Produktion habe Shirin den Verantwortlichen großes Vertrauen entgegengebracht. Immer wieder sei sie dazu ermutigt worden, möglichst viel von sich zu zeigen. Man habe ihr vermittelt, gemeinsam „Netflix Doku-Geschichte“ schreiben zu können.
Rückblickend findet die Rapperin dafür deutliche Worte: „Es war wie Brainwash.“ Sie sei der Aufforderung gefolgt, weil sie den Verantwortlichen vertraut und selbst Lust auf die Dokumentation gehabt habe.
Das eigentliche Produktionsteam nimmt Shirin ausdrücklich von ihrer Kritik aus. Dieses habe sie „sehr geliebt“.
Shirin David gab Schnittrechte für Netflix-Doku ab
Für „Barbara – Becoming Shirin David“ hatte die Musikerin nach eigener Aussage ihre Schnittrechte abgegeben. Die Dokumentation sollte als unabhängige journalistische Arbeit entstehen.
Mit dem fertigen Ergebnis kann sie sich allerdings nicht anfreunden. „Was dabei zusammengeschnitten worden ist, ist nur das ‚Leiden‘“, kritisiert Shirin.
Sie hätte sich eine andere Gewichtung gewünscht. „Ich bin dankbar, aber ich habe einfach mehr Tiefe, mehr Herkunft und weniger Geheule erwartet“, erklärt sie.
Shirin-David-Doku: Dieser Netflix-Titel sorgte für Ärger
Auch der ursprünglich geplante Titel der Shirin-David-Doku brachte die Musikerin auf die Palme. Dieser sollte laut ihr „Shirin David gibt Kontrolle ab“ lauten.
Ihre Reaktion fällt deutlich aus: „Ich schreie, like, wie misogyn kann man denken 2026.“
Shirin kritisiert in diesem Zusammenhang grundsätzlich die mediale Darstellung erfolgreicher Frauen. Männer würden ihrer Ansicht nach „für die Hälfte ihrer Leistung“ gefeiert, während bei erfolgreichen Frauen immer wieder Krisen und Überforderung in den Mittelpunkt gestellt würden.
Shirin David wollte Netflix-Doku zurückkaufen
Ihre Unzufriedenheit ging sogar so weit, dass Shirin David ihre Netflix-Doku zurückkaufen wollte. Nach eigener Aussage wollte sie dafür das investierte Geld erstatten. Netflix habe ihren Wunsch jedoch abgelehnt.
Mittlerweile hat Netflix auf die Kritik reagiert. Gegenüber „Bild“ erklärte eine Sprecherin: „Unsere Talent-Dokumentationen erzählen die Geschichten, die durch den Zugang entstehen, den uns Künstlerinnen und Künstler im Rahmen einer Produktion ermöglichen.“