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Johann Lafer lächelt auf dem roten Teppich mit weißer Kochjacke
Offene Worte im TV: Johann Lafer spricht über seinen Kampf gegen den Krebs.
Offene Worte im TV: Johann Lafer spricht über seinen Kampf gegen den Krebs.
APA-Images / dpa / Sebastian Christoph Gollnow

Johann Lafer: „Es geht mir besser, viel besser“

23.10.2026 um 16:37, Anna Kirschbaum
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Starkoch Johann Lafer spricht offen über seine Krebserkrankung und eine deutliche Besserung. Nach der belastenden Chemotherapie erhält er inzwischen eine Immunt

Starkoch Johann Lafer gibt ein positives Gesundheits-Update. In einem Interview mit dem Spiegel. „Es geht mir besser, viel besser“, bekräftigt der 69-Jährige im Interview mit dem Spiegel. Nach einer Chemotherapie wird er inzwischen mit einer Immuntherapie behandelt, die ihn noch länger begleiten wird.

​Lafer kann wieder besser schmecken

In einem Interview vom Juli 2026 mit dem Magazin Rolling Pin hatte er noch erzählt, wegen der Behandlung nichts essen zu können und nichts mehr zu schmecken. Jetzt gibt es aber ein positives Update: Langsam kann Lafer wieder besser schmecken.

Beschönigen will er aber nichts: „Das ist ein Schicksalsschlag, es ist hart, so ist das Leben. Aber wir kämpfen heute.“ Mit seinem bisherigen Weg zeigt er sich im Reinen: „Ich glaube schon, dass ich bis jetzt vieles richtig gemacht habe.“ Zugleich spricht er offen darüber, was die Krankheit verändert hat: „Die grenzenlose Euphorie, die Motivation, die ins Unbegrenzte geht, bekommt eine Begrenzung.“

Auf die Chemotherapie, die Lafer selbst als „nicht ganz so einfach“ beschreibt, folgte die Immuntherapie. Bei dieser Form der Behandlung wird das körpereigene Abwehrsystem dabei unterstützt, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Abgeschlossen ist sie noch lange nicht: Laut Gala muss Lafer in den nächsten zwei Jahren regelmäßig Anwendungen erhalten, damit die Erkrankung eingedämmt wird. Er selbst spricht von einem „sehr mühsamen Prozess“.

​Wie Lafer mit der Krankheit umgeht

Mit seinem bisherigen Weg zeigt sich Lafer im Reinen: „Ich glaube schon, dass ich bis jetzt vieles richtig gemacht habe.“ Zugleich spricht er offen darüber, was die Krankheit verändert hat: „Die grenzenlose Euphorie, die Motivation, die ins Unbegrenzte geht, bekommt eine Begrenzung.“

Halt gibt ihm seine Familie. Seit 1990 ist Lafer mit seiner Frau Silvia verheiratet, kennengelernt haben sich die beiden 1983. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder, die inzwischen erwachsen sind. Die Vorstellung, wertvolle Zeit mit seiner Familie zu verlieren, belastet Lafer, wie er schildert. Schon im Sommer hatte er erzählt, dass ihm die Ärzte Mut machten und er Zeit brauche.

​Diagnose Lymphdrüsenkrebs

Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs erhielt Lafer vor rund zweieinhalb Jahren. Öffentlich gemacht hat er die Erkrankung im Mai, nachdem sein verändertes Erscheinungsbild bei einem Auftritt im ZDF-„Fernsehgarten“ Aufmerksamkeit erregt hatte. Später wurde bekannt, dass der Krebs bereits gestreut hatte.

Der gebürtige Steirer stand 1981 als Chef-Pâtissier in Eckart Witzigmanns Restaurant Aubergine in der Küche. Einem breiten Fernsehpublikum wurde er an der Seite von Horst Lichter in der ZDF-Kochshow „Lafer! Lichter! Lecker!“ bekannt.

​Zuversichtlicher Blick auf das nächste Jahr

Trotz der langen Behandlung, die noch vor ihm liegt, bleibt Lafer optimistisch: „Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken.“

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