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Bild der verstorbenen Schauspielerin Jennifer Runyon
Jennifer Runyon ist tot. Der Ghostbusters-Star wurde 65 Jahre alt.
Jennifer Runyon ist tot. Der Ghostbusters-Star wurde 65 Jahre alt.
APA-Images / Everett Collection / Derek Storm

Hollywood trauert: "Ghostbusters"-Star ist tot

09.03.2026 um 13:49, Marcel Toifl
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Die „Ghostbusters“-Darstellerin Jennifer Runyon ist gestorben. Familie sowie Freunde haben sich mit emotionalen Worten verabschiedet.

Trauer um Jennifer Runyon. Die US-Schauspielerin stirbt im Alter von 65 Jahren nach einer Krebserkrankung. Bekanntheit erreicht sie durch Rollen in der Kultkomödie „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ sowie der Sitcom „Charles in Charge“. Über Jahrzehnte prägt sie vor allem Nebenrollen im amerikanischen Fernsehen. Familie sowie Weggefährten nehmen nun öffentlich Abschied.

Erste Rollen in Hollywood

Jennifer Runyon startet ihre Filmkarriere im Jahr 1980. Ihr Debüt erfolgt im Horrorfilm „Goodnight – Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam“. In den folgenden Jahren erscheinen zahlreiche kleinere Rollen im Fernsehen. Auftritte in Serien wie „Ein Colt für alle Fälle“, „Magnum“ oder „Mord ist ihr Hobby“ verschaffen ihr erste Bekanntheit.

Von 1984 bis 1987 steht sie regelmäßig für die Sitcom „Charles in Charge“ vor der Kamera. Weitere Gastrollen folgen später unter anderem in „Beverly Hills, 90210“.

Auftritt in „Ghostbusters“

Breiteres Publikum nimmt Runyon vor allem durch einen kurzen Auftritt im Kultfilm „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ wahr. Sie verkörpert eine Studentin, die sich in einer bekannten Szene einer paranormalen Untersuchung stellt. Dabei tritt sie gemeinsam mit Bill Murray sowie Steven Tash auf.

Neben Filmauftritten arbeitet Runyon weiterhin hauptsächlich im Fernsehen. Große Hauptrollen bleiben jedoch aus.

Pause für Familie

1993 beendet Runyon vorerst ihre Schauspielkarriere. Sie heiratet Basketballtrainer Todd Corman, einen Neffen des Produzenten Roger Corman. Aus der Ehe gehen zwei Kinder hervor.

In dieser Zeit arbeitet sie zeitweise als Lehrerin. Die Schauspielerei rückt über mehrere Jahre in den Hintergrund.

Späte Rückkehr vor die Kamera

Mitte der 2010er Jahre steht Runyon erneut vor der Kamera. Die Rollen entstehen vor allem in Independentproduktionen sowie Horrorfilmen. Zu den Projekten zählen „Terror Tales“ sowie „Bloodsucka Jones vs. The Creeping Death“.

Familie nimmt Abschied

Runyons Familie bestätigt ihren Tod über soziale Netzwerke. In der Mitteilung heißt es: „Am vergangenen Freitag ist unsere geliebte Jennifer von uns gegangen. Es war ein langer und beschwerlicher Weg, der nun im Kreise ihrer Familie endete.“

Weiter schreibt die Familie: „Wir werden sie immer für ihre Lebensfreude und ihre tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden in Erinnerung behalten. Ich weiß, dass sie von oben mit ihrem wunderschönen Lächeln auf uns herabschaut. Ruhe in Frieden, unsere Jenn.“

Auch Tochter Bayley Runyon meldet sich öffentlich zu Wort. In einer Hommage auf Instagram schreibt sie: „Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir.“ Dazu ergänzt sie: „Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben.“

Freundin Erin Murphy würdigt die Schauspielerin ebenfalls öffentlich. Sie schreibt: „Bei manchen Menschen weiß man einfach, dass man mit ihnen befreundet sein wird, noch bevor man sie überhaupt kennengelernt hat. Sie war eine ganz besondere Frau.“

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