Friedrich Schiller: Society-Urgestein ist tot
Inhalt
- Friedrich Schiller stirbt nach Herzstillstand
- Friedrich Schiller prägte die Wiener Society über Jahrzehnte
- Jeannine Schiller: Seine Ehefrau war seine größte Liebe
- Friedrich Schillers letzter öffentlicher Auftritt bewegte viele
Die Wiener Society steht unter Schock. Friedrich Schiller ist gestorben. Der Unternehmer und langjährige Fixpunkt auf Österreichs roten Teppichen wurde 78 Jahre alt. Mit ihm verliert die heimische Promiwelt einen Mann, der über Jahrzehnte zum gesellschaftlichen Leben des Landes gehörte. Sein plötzlicher Tod löst große Trauer und Bestürzung aus.
Friedrich Schiller stirbt nach Herzstillstand
Laut oe24 erlitt Friedrich Schiller am Samstag gegen Mittag in seiner Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.
Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in der Wiener Society. Für viele Wegbegleiter kommt sein Tod völlig überraschend. Noch vor wenigen Wochen war Schiller gut gelaunt unterwegs und freute sich über das Wiedersehen mit Freunden.
Friedrich Schiller prägte die Wiener Society über Jahrzehnte
Mit seinen Kindermodengeschäften in Wien machte sich Friedrich Schiller zunächst als erfolgreicher Unternehmer einen Namen. Später wurde er zu einem der bekanntesten Gesichter der Wiener Society. Ob Opernball, Charity-Gala oder glamouröse Premiere – kaum eine Veranstaltung verging ohne den Kommerzialrat.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jeannine Schiller gehörte er über viele Jahre zu den beliebtesten Society-Paaren Österreichs. Mit seiner herzlichen Art, seinem Charme und seiner Bodenständigkeit gewann Friedrich Schiller die Sympathien zahlreicher Menschen.
Jeannine Schiller: Seine Ehefrau war seine größte Liebe
In den vergangenen Jahren trat das glamouröse Society-Leben immer mehr in den Hintergrund. Der Grund war die schwere Demenz-Erkrankung seiner Ehefrau Jeannine Schiller.
Friedrich Schiller sprach offen über das Schicksal seiner Frau und stellte sein eigenes Leben zurück. Er kümmerte sich mit großer Hingabe um sie und wich ihr kaum noch von der Seite. Für viele wurde er damit nicht nur zum Society-Löwen, sondern vor allem zum Sinnbild bedingungsloser Liebe und Fürsorge.
Friedrich Schillers letzter öffentlicher Auftritt bewegte viele
Ganz verabschiedet hatte sich Friedrich Schiller von der Öffentlichkeit dennoch nie. Wenn ihn langjährige Freunde einluden, nahm er sich Zeit für gemeinsame Stunden.
Erst am 8. Juni besuchte er die Geburtstagsfeier von Christina "Mausi" Lugner im Wiener Strandcafé. Dort lachte er, plauderte mit Freunden und sagte, dass es ihm gut gehe und er sich freue, wieder einmal unter Menschen zu sein.
Heute wirken diese Bilder wie ein stiller Abschied. Mit Friedrich Schiller verliert Österreich einen Gentleman, der das Society-Leben über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Besonders tragisch ist sein Tod auch deshalb, weil er seine geliebte Ehefrau Jeannine zurücklässt, für die er bis zuletzt mit ganzer Kraft da war.
Auch Christina "Mausi" Lugner hat sich bereits mit bewegenden Worten vom langjährigen Weggefährten verabschiedet.