Nach Not-OP: Weltstar im Koma
Die walisische Sängerin Bonnie Tyler (74) befindet sich nach einer Notoperation in ihrer Wahlheimat Portugal in einem kritischen Zustand. Nachdem zunächst eine Besserung vermeldet wurde, mussten die Ärzte die Künstlerin nun in ein künstliches Koma versetzen.
Verschlechterung nach Darm-Eingriff
Bereits am Mittwoch wurde bekannt, dass sich die „Total Eclipse of the Heart“-Interpretin einem notfallmäßigen Eingriff am Darm unterziehen musste. Vorausgegangen waren tagelange Schmerzen, die schließlich als Darmperforation diagnostiziert wurden. Zunächst hieß es auf ihren offiziellen Kanälen noch, die Operation sei gut verlaufen und sie erhole sich.
Künstliches Koma auf der Intensivstation
Am Donnerstagabend folgte jedoch die Hiobsbotschaft. Wie ein Sprecher gegenüber der BBC bestätigte, verschlechterte sich der Zustand der 74-Jährigen massiv. Tyler liegt derzeit in einer Klinik in Faro auf der Intensivstation: „Die Sängerin musste in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden“ erklärte ein Sprecher der BBC.
Medienberichten zufolge, unter anderem von der portugiesischen Zeitung Correio da Manha, muss die Sängerin künstlich beatmet werden. Ihr Management bat um Geduld und erklärte, man werde neue Informationen teilen, sobald diese vorliegen.
Europatournee 2026 in Gefahr
Eigentlich wollte das Energiebündel im Jahr 2026 auf große „Jubilee“-Europatournee gehen, um ihre fünf Jahrzehnte währende Karriere zu feiern. Angesichts der aktuellen medizinischen Lage ist völlig unklar, ob und wann die Konzerte stattfinden können. Bereits Anfang 2025 musste Tyler Termine aufgrund einer Knie-Operation verschieben.
Weltweite Anteilnahme der Musikwelt
In den sozialen Netzwerken löste die Nachricht eine Welle der Bestürzung aus. Neben tausenden Fans meldeten sich auch prominente Weggefährtinnen zu Wort, um der Britin Kraft zu schicken. Unter den Gratulanten finden sich unter anderem Gloria Gaynor und Katrina Leskanich (Katrina and the Waves).
Bonnie Tyler prägte mit Hits wie „Holding Out For A Hero“ und „It’s A Heartache“ Generationen.