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Alexander Held mit Ehefrau Patricia bei Filmpremiere, beide lächelnd nebeneinander, vor Event-Hintergrund
Alexander Held und seine Ehefrau Patricia bei einem gemeinsamen Auftritt – ihre Liebe hat sein Leben geprägt.
Alexander Held und seine Ehefrau Patricia bei einem gemeinsamen Auftritt – ihre Liebe hat sein Leben geprägt.
APA-Images / Action Press / Gajanin,Goran

Alexander Held (†67) hat Trauer um Frau nie verwunden

19.05.2026 um 16:52, Anna Kirschbaum
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Alexander Held ist überraschend verstorben. Der Schauspieler hat den Verlust seiner großen Liebe nie verwunden – eine Geschichte, die tief berührt.

Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft trauert um Alexander Held. Der bekannte Schauspieler ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Als Todesursache gelten laut Berichten die Folgen einer Lungenentzündung. Sein enger Freund Sven Burgemeister hat den Tod bestätigt.

Held ist vor allem durch Rollen in München Mord oder Stralsund einem breiten Publikum bekannt geworden. Doch neben seiner Karriere hat vor allem ein persönlicher Schicksalsschlag sein Leben geprägt.

Seine große Liebe: Ehefrau Patricia starb 2014 völlig unerwartet

2005 hat Alexander Held seine große Liebe Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen geheiratet. Neun Jahre später ist sie völlig überraschend gestorben. Die 52-Jährige ist an inneren Blutungen verstorben.

Der Verlust hat den Schauspieler tief erschüttert. Held hat seine Frau selbst tot im gemeinsamen Schlafzimmer gefunden.

Der tragische Fund: „Ich spürte, dass etwas nicht stimmte“

Als Alexander Held von Dreharbeiten nach Hause zurückgekehrt ist, hat er sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Sein Hund hat ihn nicht wie gewohnt begrüßt. Später schilderte er die Szene eindringlich: „Ich spürte, dass etwas nicht stimmte.“ Er fand seine Frau schließlich leblos im Schlafzimmer, der Hund saß still neben ihr.

Trauer bis zum Tod: „Patricia war das Licht in meinem Leben“

Der Tod seiner Ehefrau hat Alexander Held dauerhaft geprägt. Noch Jahre nach ihrem Verlust hat er immer wieder betont, wie präsent sie noch immer in seinem Leben ist. „Patricia war das Licht in meinem Leben. Doch es ist noch nicht erloschen.“ Held hat sich "Pistache", wie er sie liebevoll genannt hat, weiterhin nahe gefühlt – im gemeinsamen Haus, in Erinnerungen und selbst in kleinen Dingen des Alltags.

Ein Leben in Erinnerung: Hoffnung auf ein Wiedersehen

Alexander Held hat nie aufgehört, an ein Wiedersehen zu glauben. Für ihn war der Tod kein endgültiger Abschied. „Diejenigen, die gestorben sind, sind nur vorausgegangen. Es steht außer Frage, dass wir folgen werden. Der Tod ist das Verlässlichste im Leben“, so Held 2018 in einem Interview. Jetzt sind die beiden – zumindest in seiner Vorstellung – wieder vereint.

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