Alec Baldwin erschießt Kamerafrau bei Filmdreh

Und auf einmal wird das Blutbad am Filmset zur Realität: Bei den Dreharbeiten zum Western „Rust“ in Santa Fe ist es gestern zu einem schreckliche Unfall gekommen. Schauspieler Alec Baldwin, der den Film auch mitproduziert, erschoss mit einer Requisitenwaffe eine Kamerafrau. Auch der Regisseur Joel Souza wurde verletzt. Laut Angaben der Polizei sorgte eine Fehlzündung dafür, dass die Fake-Pistole tödliche Schüsse abfeuerte. Zwar wurde die 42-jährige Halyna Hutchins sofort ins Krankenhaus in New Mexiko geflogen, dort konnte aber nur mehr in Tod festgestellt werden. Die Dreharbeiten wurden sofort eingesellt.

Untersuchung des Unfallhergangs

Die Details zu diesem schrecklichen Unfall sind noch unklar. Gerade werde untersucht, welche Art von Projektil abgefeuert wurde, heißt es von Seiten der Ermittler. Außerdem soll der Ablauf durch die Befragung der Augenzeugen rekonstruiert werden. Eine strafrechtliche Anklage wurde nicht gegen Baldwin erhoben. Am Tag zuvor hatte er noch ein Bild von sich in Westernkleidung auf Instagram gepostet. „Dies ist ein schrecklicher Verlust, und wir trauern um ein Mitglied der Familie unserer Gilde“, teilte die Gewerkschaft International Cinematographers Guild mit, in der Kamerafrau Halyna Hutchins Mitglied war. „Die Details sind derzeit unklar, aber wir arbeiten daran, mehr zu erfahren, und wir unterstützen eine vollständige Untersuchung dieses tragischen Ereignisses.“

Tiefe Trauer und Schock

Nun äußerte sich auch Baldwin selbst zu den Geschehnissen. Auf Twitter teilt er, wie geschockt und traurig er sich fühle und dass er die Polizei bei der Aufklärung der Umstände unterstütze. Er sei außerdem in Kontakt mit dem Halynas Ehemann. 

Autor: Teresa Frank, 22.10.2021