Pools - und ewig lockt das kühle Nass

Stellen Sie sich vor, der Song „36 Grad – es wird noch heißer“ ertönt aus der Musikbox in Ihrem Garten, währenddessen Sie sich genüsslich in Ihrem Pool eine kleine Abkühlung gönnen. Der Trend zur Home-Holiday-Destination, vor allem für zwischendurch, wächst stetig. Ein Schwimmbecken im eigenen Garten ist der Traum vieler, denn es dient der Entspannung, steigert das Wohlbefinden und spart Zeit für lästige Anfahrten zum See oder zu einem öffentlichen Schwimmbad. Obendrein können Pools auch durch ihre Ästhetik überzeugen und dienen somit der Veredelung des eigenen Gartens. Doch bevor der Traum Wirklichkeit wird, sollte man innehalten und sich gründlich informieren. Die Auswahl ist riesig und das breite Angebot sorgt auch oftmals für Verwirrung. Dabei gilt: Pool ist nicht gleich Pool!

Ein Schwimmbecken auf der Terrasse

Die Planung ist das A und O.

Bevor es mit dem Bau eines Schwimmbeckens losgeht, sollte man abklären, ob eine Baugenehmigung für den Pool erforderlich ist und bestimmte Auflagen zu erfüllen sind. In Österreich sind viele Baugenehmigungen für den Bau eines Schwimmbeckens auf Landes- und Gemeindeebene geregelt, daher empfiehlt es sich, direkt bei der jeweiligen Gemeinde nachzufragen. Es ist zudem empfehlenswert, Pools mit Schwimmdachüberdachung in die Gebäude- oder Glasversicherung aufzunehmen. Schäden, die aufgrund von Naturgewalten verursacht werden, können durch die Versicherung ersetzt werden. Sind die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt, kann die Planung beginnen.

Auf den Standort kommt es an.

Ein ebenerdiger Bereich im Garten ist als Standort ideal. Auf der Süd- oder Südwestseite in voller Sonne bleibt das Poolwasser im Sommer am längsten warm. Auch sollte man darauf achten, dass keine Bäume in unmittelbarer Nähe stehen – so kann man das ständige Abfischen von Laub usw. vermeiden. Je nach Standort und verfügbarem Platz werden die Größe und die Tiefe des Beckens individuell festgelegt. Dabei sollte die Platzierung die übrige Gartengestaltung nicht zu sehr stören. Ein entsprechender Sichtschutz für Ihren Pool gibt Ihnen die Möglichkeit, den Badespaß ungestört zu genießen.

Die Qual der Wahl.

Die Entscheidung darüber, welches Schwimmbecken Einzug in den Garten hält, ist abhängig davon, wie groß der Garten ist und wie viel man dafür ausgeben möchte. Schwimmbeckenhersteller bieten heutzutage Pools in allen möglichen Formen und Größen an. Die wohl kostengünstigste Variante sind aufstellbare Pools aus Polyester. Diese sind einfach zu transportieren und rasch aufgebaut. Auch aufblasbare Pools aus PVC und Polyester sind eine erschwingliche Alternative. Ein Standortwechsel ist daher jederzeit möglich. Ein vollständig in die Erde eingelassenes Schwimmbecken ist in der Bauart aufwendiger und daher mit höheren Kosten verbunden. Deshalb sollte man für die Planung und Ausführung unbedingt einen

Infinity-Pool: Soweit das Auge reicht.

Wasser, so weit das Auge reicht.

Unendlich schier fließendes Wasser, über den Beckenrand hinaus, und kein sichtbarer Beckenrand: der Infinitypool. Dieser Pool wird auch Unendlichkeitsbecken oder Endlos-Schwimmbecken genannt und ist überwiegend in Hotels zu finden. Mittlerweile gönnen sich auch vermehrt Privatkunden diesen Luxus für ihr Eigenheim. Der größte Vorteil eines Infinity Pools sind wohl die luxuriöse Optik und der Eindruck, ins Unendliche zu schwimmen. Durch die Ausstattung eines Überlaufbehälters fließt das verschmutzte Oberflächenwasser sofort ab und bietet daher optisch sauberes Wasser. Durch dieses System entstehen auch keine Verfärbungen oder Ablagerungen an den Beckenrändern. Daher ist auch die Reinigung weniger aufwendig. Hingegen der Vorteile gibt es bei dieser Poolart auch einige Nachteile. So ist das System viel aufwendiger als bei normalen Standard-Schwimmanlagen.

Autor: Violeta Danicic, 04.07.2021