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Zwei junge Personen mit weißen Schutzhelmen arbeiten gemeinsam mit Baumaterialien.
Die Lehrberufe der WIMBERGER Gruppe verbinden handwerkliche Fähigkeiten mit moderner Technik.
Die Lehrberufe der WIMBERGER Gruppe verbinden handwerkliche Fähigkeiten mit moderner Technik.
Wimberger Gruppe

Lehre bei WIMBERGER: Ausbildung und Karrierechancen

19.10.2026 um 12:14, Magdalena Maria Fuchs
min read
Die WIMBERGER Gruppe zeigt, welche Bauberufe junge Menschen erlernen können, wie die Ausbildung abläuft und welche Karrierewege danach offenstehen.

​Karriere mit Lehre im Bauhandwerk

Bauberufe haben eine lange Tradition und verändern sich zugleich grundlegend. Digitale Planung, moderne Haustechnik und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit prägen den Arbeitsalltag. Dennoch bleiben der sichere Handgriff, das geschulte Auge und das Verständnis für Materialien unersetzlich. Technik ersetzt Fachkräfte nicht – sie erweitert ihre Möglichkeiten.

Arbeit mit Bedeutung. Wer ein Dach deckt, schützt Menschen vor Wind und Wetter. Wer Leitungen installiert, sorgt für Wärme und Wasser. Wer elektrische Anlagen errichtet, macht modernes Wohnen erst möglich. Ob im Holzbau, in der Spenglerei, im Metallbau oder im Hochbau: Handwerk schafft Dinge, die andere täglich nutzen. Darin liegt eine langjährige kulturelle Qualität, denn Wissen wird über Generationen weitergegeben und mit jeder neuen Technik weiterentwickelt.

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„Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen, deshalb investieren wir bewusst in eine fundierte Ausbildung mit echten Perspektiven. So leisten wir gleichzeitig einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel.“

Christian Wimberger
Geschäftsführer

Welche Bauberufe können Lehrlinge erlernen?

Mehr als Mauern. Die Lehrberufe der WIMBERGER Gruppe begleiten ein Gebäude durch nahezu alle Bauphasen. Hochbauer:innen errichten Wände, Decken und Fundamente und setzen technische Pläne mithilfe moderner Messgeräte um. Zimmerei-Fachkräfte schaffen Konstruktionen aus Holz, Dachdecker:innen sorgen für sichere Eindeckungen und Abdichtungen, Spengler:innen fertigen Dachrinnen, Verblechungen und Lüftungen. Metallbautechniker:innen stellen präzise Konstruktionen her. Elektro- und Gebäudetechniker:innen kümmern sich um Energie, Beleuchtung und Gebäudesteuerung, während Installations- und Gebäudetechniker:innen Wasser, Wärme und Frischluft ins Haus bringen.

Handwerk ist längst mehr als klassisches Können. Digitalisierung, Energieeffizienz und Klimaschutz verändern Berufe und eröffnen neue Karrierewege. Ob Spezialisierung im Hochbau, Doppellehre mit Planung und Kalkulation oder Zusatzmodule rund um Gebäudetechnik und erneuerbare Energien: Die zahlreichen Möglichkeiten wachsen mit dem entsprechenden Know-how. Und nach dem Lehrabschluss geht die Karriere erst richtig los. Eine Lehre dauert in Österreich je nach Lehrberuf zwei bis vier Jahre, wobei die meisten Lehrberufe drei Jahre dauern. Von fachlichen Weiterbildungen bis zu Aufgaben in Bauleitung, Ausbildung oder Führung: Die Lehre ist kein festgelegter Weg, sondern ein Fundament, auf dem sich Zukunft individuell aufbauen lässt.

Ein junger Handwerker mit Schutzhelm und Schutzbrille arbeitet in einer Werkhalle an einer Kappsäge.
Ein junger Handwerker arbeitet an einer Kappsäge. Die WIMBERGER Gruppe bildet Lehrlinge in verschiedenen Bauberufen aus.

​Ausbildung in Betrieb, Berufsschule und Akademie

Drei Lernorte. Eine Lehre lebt vom Zusammenspiel aus Baustellenpraxis, Berufsschule und betrieblicher Weiterbildung. Im Arbeitsalltag geben erfahrene Fachkräfte ihr Wissen direkt weiter, die Berufsschule schafft das theoretische Fundament. Die WIMBERGER Akademie ergänzt beides um fachliche Workshops, Persönlichkeitsbildung und den Austausch über Betriebe und Regionen hinweg. Denn gutes Handwerk zeigt sich nicht nur darin, ob jemand messen, montieren oder mauern kann. Auf einer Baustelle hängt viel davon ab, aufmerksam zu bleiben, Abläufe richtig einzuschätzen und Verantwortung für andere mitzutragen. Ein falsch gesichertes Bauteil, eine übersehene Gefahrenstelle oder eine unklare Absprache haben unmittelbare Folgen. Wer hier arbeitet, muss deshalb nicht nur sein Handwerk beherrschen, sondern auch kommunizieren, mit Zeitdruck umgehen und Entscheidungen treffen können. Fachliches Können, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören damit untrennbar zusammen.

Lehrberufe mit Zukunft

  • Hochbauer:in
  • Zimmerin / Zimmerer
  • Dachdecker:in
  • Spengler:in
  • Elektro- und Gebäudetechniker:in
  • Installations- und Gebäudetechniker:in
  • Metallbautechniker:in

​Lehrlingsaustausch und Praxiserfahrung

Lehrlingsaustausch. Zum Lernen gehört auch der Blick über den eigenen Bauzaun. Wer immer dieselben Abläufe sieht, hält sie leicht für die einzig möglichen. Ein Austausch eröffnet neue Perspektiven auf Baustellen, Teams und Arbeitsweisen. Die Akademie ermöglicht Lehrlingen Einsätze bei anderen renommierten österreichischen Bauunternehmen. Der Wert liegt dabei nicht nur im Kennenlernen neuer Arbeitsweisen. Wer erlebt, wie andere Teams Baustellen organisieren, Probleme lösen oder Abläufe koordinieren, erweitert den eigenen Blick auf das Handwerk. Gerade im Bau gibt es selten nur einen richtigen Weg zum Ziel. Diese Erfahrungen nehmen die Lehrlinge mit zurück in den eigenen Betrieb und entwickeln so früh ein Verständnis dafür, dass fachliche Qualität auch bedeutet, voneinander zu lernen.

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Lehre bei WIMBERGER
Zahlreiche Lehrberufe bieten für junge Männer und Frauen interessante Berufsaussichten.

„Wir wollen unseren Lehrlingen das Rüstzeug mitgeben, ihren eigenen Weg zu gehen. Besonders freut es mich, wenn aus ihnen später Fachkräfte und Führungskräfte in der WIMBERGER Gruppe werden.“

Herbert Steinmetz
Leitung WIMBERGER Akademie

Weiterbildung und Karrierewege nach der Lehre

Weiterbildung als Haltung. Mit dem Lehrabschluss fängt das Leben erst richtig an! Je nach persönlichem Ziel eröffnen sich nach der Lehre unterschiedliche Karrierewege. Über Jungvorarbeiterkurs, Baukaderlehre, Werkmeisterschule oder Bauhandwerkerschule lässt sich die Ausbildung gezielt vertiefen. Entwicklung muss nicht zwingend eine Führungsposition bedeuten, es kann auch dazu dienen, später einmal selbst Lehrlinge anzuleiten.

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Mehrere Personen sitzen gemeinsam an einem Tisch mit Unterlagen, während ein Mann stehend etwas erklärt.
Die WIMBERGER Akademie ergänzt die praktische Ausbildung und Berufsschule um Workshops und persönliche Weiterbildung.

Prämien und Zusatzleistungen für Lehrlinge

Leistung soll sich lohnen. Zusätzlich zur Lehrlingsentschädigung sind während der Lehrzeit Leistungsprämien von insgesamt bis zu 3.500 Euro möglich. Nach erfolgreichem Abschluss und dem Erreichen der vereinbarten Lehrziele übernimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben bis zu 100 Prozent der Kosten für den B-Führerschein. Auch das Jugendticket für öffentliche Verkehrsmittel wird bezahlt, bei Bedarf ebenso der Kran- und Staplerführerschein. Wer sich bei Lehrlings- oder Berufswettbewerben messen möchte, erhält zudem Unterstützung bei Vorbereitung und Teilnahme. Dahinter steht mehr als ein finanzieller Anreiz: Engagement soll sichtbar werden und zusätzliche Entwicklung ermöglichen. Gleichzeitig soll eine Lehre nicht daran scheitern, dass Mobilität, Ausstattung, Wettbewerbe oder Zusatzqualifikationen für eine Familie schwer finanzierbar sind.

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„Am Anfang wollte ich vor allem mein Handwerk gut lernen. Heute traue ich mir mehr zu, übernehme Verantwortung und weiß: Mit dem Lehrabschluss ist für mich sicher noch lange nicht Schluss.“

Emanuel Leitner
Gelernter Hochbauer / Betonbauer

Nachwuchs und Mitarbeitende der WIMBERGER Gruppe
Die WIMBERGER Gruppe setzt in der Lehrlingsausbildung auf gemeinsames Lernen und den Austausch zwischen Betrieben.

Technische Lehrberufe in Oberösterreich

Metalltechnik an der Spitze. Mit 2.683 Lehrlingen beziehungsweise 12,5 Prozent war Metalltechnik 2025 der meistgewählte Lehrberuf in Oberösterreich. Dahinter folgten Elektrotechnik und Einzelhandel. Insgesamt entfielen 56,3 Prozent aller oberösterreichischen Lehrlinge auf die zehn häufigsten Lehrberufe. Frauen sind in Bau- und Technikberufen nach wie vor weniger vertreten und gerade deshalb wichtige Vorbilder. Wer gerne plant, präzise arbeitet oder technische Zusammenhänge verstehen möchte, sollte sich nicht von überholten Rollenbildern bremsen lassen. Entscheidend sind Können, Teamgeist und Verlässlichkeit. Bei den weiblichen Lehrlingen gehörte die Metalltechnik mit einem Anteil von 4,1 Prozent bereits zu den zehn häufigsten Berufen. Noch deutlicher wird die Entwicklung im Gesamtbild: 1.137 Mädchen und Frauen absolvierten 2025 in Oberösterreich eine technische Lehre, das sind um 105 mehr als im Jahr davor.

Leistungen während der Ausbildung

  • Bis zu 3.500 Euro Leistungsprämien
  • Bis zu 100 % der Kosten für den B-Führerschein
  • Jugendticket
  • Kran- und Staplerführerschein bei Bedarf
  • Arbeitskleidung und Werkzeug
  • Unterstützung bei Wettbewerben, Dienstreisen und Auslandsaufenthalten
Ein junger Mann bearbeitet ein Holzstück an einer Werkbank in einer Werkhalle.
In der praktischen Ausbildung lernen Lehrlinge den Umgang mit Materialien und Werkzeugen.

​Perspektiven nach dem Lehrabschluss

Fundament für morgen. Wer eine Lehre in jungen Jahren beginnt, muss noch nicht wissen, wo der eigene Weg in zehn Jahren hinführt. Entscheidend ist, dass dieser Weg viele Optionen eröffnet. Eine gute Ausbildung schafft dafür ein stabiles Fundament aus praktischem Können, anerkanntem Fachwissen, Entwicklungsmöglichkeiten und Menschen, die fördern und begleiten. So wird aus dem ersten Schritt ins Berufsleben eine echte Perspektive für die Zukunft.

„Ich mag, dass man am Ende des Tages sieht, was man geschafft hat. Beim Schnuppern habe ich schnell gemerkt, dass der Beruf zu mir passt. Cool finde ich immer die Workshops, Ausflüge und Wettbewerbe.“

Fabian Lindner
Lehrling Hochbau / Betonbau

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