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Edition Winkler-Hermaden-Wien
Die großen Veränderungen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute werden dokumentiert.
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Edition Winkler-Hermaden - weekend.at

Buchtipp der Woche: Wien. Eine Stadt verändert sich

10.03.2026 um 09:09, Andi Dirnberger
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Sogar zu großes Interesse hervorgerufen hat der im Herbst erschienener Band "Wien. Eine Stadt verändert sich". Jetzt ist er wieder lieferbar.

Inhalt

Matthias Marschik und Edgar Schütz lassen in "Wien. Eine Stadt verändert sich" mit dem Untertitel "Die Donaumetropole und ihre Baustellen" über 150 Jahre Bautätigkeit in Wien Revue passieren, von den 1860er-Jahren bis in die Gegenwart. 

Stadt der Baustellen

Dass sich in einer Stadt etwas verändert, bemerkt man am besten an den Baustellen. Sie entfernen Altes und/oder schaffen Neues. Wien war schon immer – wie jede andere Metropole – eine Stadt der Veränderungen und der Baustellen. Den Beginn machen Großprojekte der Kaiserzeit wie der Bau der Ringstraße und ihrer Gebäude, des Weltausstellungsgeländes mit der Rotunde und der Bahnhöfe und Donaubrücken.  Nach einem Entwurf von Theophil Hansen wurde ab 1874 ein Parlamentsgebäude für den Reichsrat errichtet (Bild von 1882), wobei der Rückgriff auf antike griechische Vorbilder die Bedeutung der Demokratie betonen sollte. Der Franzensring ist fast menschenleer und noch kein Ort für Verkehr und Aufmärsche. Nach dem Ende der Monarchie war es zu Beginn die Bautätigkeit des Roten Wien mit der Schaffung vieler Gemeindebauten wie dem Karl-Marx-Hof sowie dem Praterstadion. In der Zeit des Austrofaschismus war dann die Höhenstraße das Renommierprojekt der Stadt. 

Wien. Eine Stadt verändert sich
Parlament und Franzensring im Jahr 1882.

Der Wiederaufbau nach 1945

Der Wiederaufbau nach 1945 war von einer besonders starken Bautätigkeit gekennzeichnet: Es entstanden die Wiener Stadthalle, der Ringturm, Straßenbauprojekte wie die Opern- und die Schottentorpassage, die sogenannte Südosttangente, später die U-Bahn und die UNO-City.

Die Autoren Matthias Marschik und Edgar Schütz

Univ.-Doz. Dr. Matthias Marschik, Studium der Psychologie und Philosophie in Wien. Historiker und Kulturwissenschafter, Lehrbeauftragter der Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt, ist in Floridsdorf geboren und lebt und arbeitet auch heute noch im Bezirk.
Dr. Edgar Schütz ist Journalist und seit 2012 Leiter des Außenpolitischen Ressorts der Austria Presse Agentur (APA). Gelegentlich gestaltet er Featurebeiträge für den ORF-Radiosender Ö1 („Ambiente“).

Der Donaumetropole und ihren Baustellen ist dieses Buch gewidmet.

Titel: Wien. Eine Stadt verändert sich
Autoren: Matthias Marschik und Edgar Schütz
Verlag: Edition Winkler-Hermaden
Format: 23,5 x 20 cm Hardcover, 140 Seiten
Inhalt: Die Donaumetropole Wien und ihre Baustellen. Von 1860 bis heute

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