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Hand, die eine Filmschiefertafel auf Holzhintergrund häl
Der Film Vier minus drei feiert Premiere bei der Berlinale.
Der Film Vier minus drei feiert Premiere bei der Berlinale.
nicoletaionescu/iStock

Vier minus drei: Alle Infos zum Kinostart

16.01.2026 um 10:58, Marcel Toifl
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Das österreichische Film-Drama "Vier minus drei" erzählt von einer Clownsfamilie, die durch einen Unfall zerbricht. Der Streifen feiert Premiere in Berlin.

Das österreichische Drama "Vier minus drei" (Originaltitel: "Vier minus drei", Produktionsjahr 2025) erzählt von einem radikalen Bruch und dem schwierigen Weg zurück ins Leben. Der Drama-Streifen, basierend auf wahren Begebenheiten und gleichnamigen Buch, soll im März in den heimischen Kinos erscheinen. In den Hauptrollen stehen Valerie Pachner und Robert Stadlober

Ein Familienleben im Zeichen des Clownseins

Zu Beginn des Films steht eine Lebensform, in der Humor und Leichtigkeit den Alltag prägen. Barbara und Heli treten als Clowns auf und verbinden ihre künstlerische Arbeit mit einem familiären Miteinander, das bewusst außerhalb klassischer Normen stattfindet. Die Kinder wachsen in einer Umgebung auf, in der Kreativität, Spontanität und gemeinsames Lachen selbstverständlich sind. Zum Selbstverständnis dieser Familie gehört es auch, über das zu lachen, was im Leben misslingt.

Der Unfall als radikaler Bruch

Dieses Gleichgewicht zerbricht, als Barbara ihre Familie durch einen Unfall wie aus dem Nichts verliert. Mit einem Schlag fehlen Partner und Kinder. Für Barbara bricht eine Welt zusammen. Ihr Glaube an das Clownsein, an Hoffnung und an Menschlichkeit wird auf eine harte Probe gestellt.

Ein unkonventioneller Weg durch die Trauer

Barbara muss sich ihrem Schicksal stellen, statt sich in Rückzug oder Erstarrung zu verlieren. Sie sucht nach Wegen, mit der Trauer zu leben, ohne ihre Vergangenheit zu verleugnen. Dabei geht sie nicht den klassischen, erwartbaren Pfad, sondern entwickelt einen unkonventionellen Umgang mit dem Schmerz. Und so erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es wagt, ihm neu zu begegnen.

Produktion, Cast und Berlinale-Kontext

Für die Regie des österreichischen Films war Adrian Goiginger verantwortlich, das Drehbuch stammt von Senad Halilbašić. Zur Besetzung zählen unter anderem Valerie Pachner, Robert Stadlober, Hanno Koffler, Stefanie Reinsperger und Ronald Zehrfeld. Vorgestellt werden soll das neue Machwerk auf der Berlinale im Februar. In den heimischen Kinosälen wird der Film am sechsten März 2026 anlaufen, ein Monat später folgt die Premiere in Deutschland.

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