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Klaus J. Behrendt als Max Ballauf mit Dietmar Bär als Freddy Schenk im Kölner „Tatort“
Nach 100 Kölner „Tatort“-Fällen ist Schluss: Klaus J. Behrendt verabschiedet sich 2027 als Kommissar Max Ballauf (links). Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk (rechts) im Einsatz.
Nach 100 Kölner „Tatort“-Fällen ist Schluss: Klaus J. Behrendt verabschiedet sich 2027 als Kommissar Max Ballauf (links). Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk (rechts) im Einsatz.
ORF/WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost

Ende einer Ära: Aus für nächsten Tatort-Kommissar

22.09.2026 um 12:00, Anna Kirschbaum
min read
Nach 30 Jahren ist Schluss: Klaus J. Behrendt steigt 2027 als Tatort-Kommissar Max Ballauf aus. Sein 100. Kölner Fall wird zugleich sein letzter.

30 Jahre, unzählige Leichen und bald 100 Kölner Fälle: Für Klaus J. Behrendt ist Schluss mit Verbrecherjagd. Der Schauspieler verabschiedet sich 2027 von seiner Kultrolle als Max Ballauf im „Tatort“. Mit dem großen Jubiläumsfall gibt der 66-Jährige seine Dienstmarke ab.

Klaus J. Behrendt hört beim „Tatort“ auf

Seit 1997 gehören Ballauf und Schenk zum Kölner Stadtbild wie Dom und Rhein. Gemeinsam mit Dietmar Bär alias Freddy Schenk jagte Klaus J. Behrendt fast drei Jahrzehnte lang Mörder, löste verzwickte Fälle und wurde dabei zu einem der bekanntesten Gesichter der „Tatort“-Familie.

Doch jetzt steht der Abschied fest. Behrendts 100. Kölner „Tatort“ wird gleichzeitig sein letzter. Die Jubiläumsfolge soll noch 2026 gedreht und voraussichtlich im Herbst 2027 ausgestrahlt werden.

Ballaufs letzter Tatort

Abschied
2027
Letzter Fall
100. Kölner „Tatort“
Dienstbeginn in Köln
1997
Rolle
Max Ballauf
Partner
Freddy Schenk (Dietmar Bär)
Ausstrahlung
voraussichtlich Herbst 2027
Wie geht es weiter?
Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk im „Tatort“

Ballauf gehtt nach 100 Kölner Fällen

„Mein Ziel waren immer 100 Folgen“, erklärt Behrendt. Sein Entschluss, der Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, sei ihm nicht leichtgefallen, „reift aber schon länger in mir“.

Dabei war Max Ballauf sogar schon vor seiner Kölner Zeit auf Verbrecherjagd. Behrendt hatte zuvor acht Fälle als Kommissaranwärter im Düsseldorfer „Tatort“ gedreht. „Dass dann noch einmal 100 Fälle folgen würden, war für mich damals unvorstellbar.“

Darum verlässt Behrendt den „Tatort“

TV-Zoff, Streit hinter den Kulissen oder Ärger mit dem Sender? Nichts davon. Hinter dem Tatort-Aus von Klaus J. Behrendt steckt ein deutlich unspektakulärerer Grund: Nach Jahrzehnten im Beruf möchte der Schauspieler künftig kürzertreten.

„Die Rolle Max Ballauf hat mich fast die Hälfte meines Lebens begleitet“, sagt Behrendt. „Jetzt freue ich mich darauf, mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben.“

Ganz verschwinden wird der Schauspieler allerdings nicht. Ein endgültiges Karriereende schließt er ausdrücklich aus: „Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte.“

Dietmar Bär macht als Freddy Schenk weiter

Für Fans des Kölner „Tatort“ gibt es zumindest eine gute Nachricht: Mit Ballaufs Abschied ist in Köln nicht komplett Schluss. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk im Dienst.

Leicht fällt ihm der Abschied seines langjährigen Kollegen und Freundes trotzdem nicht. Behrendts Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe er „natürlich schweren Herzens zu akzeptieren“.

Bär selbst denkt hingegen noch lange nicht ans Aufhören. Seine Ansage ist eindeutig: „Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let’s go!“

 

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