"Trostlos und traurig": So wird das neue "Panem"-Prequel
- Mckenna Grace spricht über belastenden Dreh
- Das steckt hinter dem Panem-Prequel
- Mckenna Grace hofft auf Debatte über Zivilcourage
Wer sich auf das nächste Kapitel von „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ freut, sollte sich auf schwere Kost einstellen. Schauspielerin Mckenna Grace erklärt im Interview mit SFX, dass der Film die bedrückende Stimmung der Romanvorlage übernimmt: „Um es ganz klar zu sagen: Es ist ein sehr trostloses und unglaublich trauriges Buch, und der Film ist genauso.“
Die 20-Jährige übernimmt im Prequel gleich zwei Rollen: Maysilee Donner, Tribut aus Distrikt 12, und deren Zwillingsschwester Merrilee.
Mckenna Grace spricht über belastenden Dreh
Gegenüber dem Magazin People erzählt Grace, dass sie sich für ihre Szenen jeden Tag in einen extremen Alarmzustand versetzte – und nach Drehschluss deshalb oft völlig erschöpft war. „Man geht also jeden Tag nach Hause, die Nerven liegen völlig blank, man ist vollkommen außer sich und denkt: ‚Oh mein Gott, ich wäre heute fast gestorben.‘ Und dann denkt man: ‚Ja, ich habe einige gefährliche Stunts gemacht‘, aber es geht vielmehr um die emotionalen Auswirkungen“, schildert sie.
Mehr als die riskanten Actionszenen setzte ihr also die emotionale Wucht zu. Bereut hat sie die Rolle dennoch nicht.
Das steckt hinter dem Panem-Prequel
Vorlage ist der 2025 erschienene Roman von Suzanne Collins, Regie führt Francis Lawrence. Vor der Kamera stehen unter anderem Ralph Fiennes, Glenn Close und Elle Fanning.
Für Grace, selbst Fan der Reihe, kam die Zusage überraschend: Sie erhielt den Anruf in ihrem Trailer, während sie gerade ein anderes Projekt drehte, und weinte danach vor Erleichterung.
Mckenna Grace hofft auf Debatte über Zivilcourage
Trotz der Schwere sieht Grace in der Geschichte eine Botschaft. „Aber Francis hat viel darüber gesprochen, dass dieser Roman und der Film ein Aufruf zum Handeln sind“, sagt sie. Ihr Wunsch: „Ich hoffe, dass die Menschen dadurch darüber sprechen, für ihre Überzeugungen einzustehen, selbst wenn man jung ist und sich in einer Situation befindet, die hoffnungslos erscheint.“