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Alttext: Logo des Eurovision Song Contest 2026 vor der Wiener Innenstadt mit Volksgarten und Museen, offizielles ORF-Design mit dem Slogan „United by Music“.
Die ersten Karten für den Song Contest in Wien waren innerhalb von Sekunden ausverkauft.
Die ersten Karten für den Song Contest in Wien waren innerhalb von Sekunden ausverkauft.
ORF/Wien Tourismus/Christian Stemper

ESC-Tickets ausverkauft: So kommt man noch an Karten

13.01.2026 um 15:59, Stefanie Hermann
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Die Tickets für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien waren in Minuten vergriffen. Wie man trotzdem noch an Karten kommt und wie viel sie wirklich kosten.

Schon Monate vor dem Eurovision Song Contest 2026 steht Wien ganz im Zeichen des Musikwettbewerbs. Kaum hat heute der offizielle Ticketverkauf begonnen, waren die Karten für alle neun Shows auch schon ausverkauft – das Finale am 16. Mai in der Wiener Stadthalle war innerhalb von nur 14 Minuten vergriffen, die Halbfinals am 12. und 14. Mai nach rund 20 Minuten. Der Andrang war so groß, dass die Server von oeticket zeitweise an ihre Grenzen gekommen sind.

ESC-Tickets ausverkauft: Überblick

Der erste Verkaufsstart hat den enormen Andrang bestätigt: Wien rechnet im Mai mit einem internationalen Publikum, die Nachfrage nach Karten hat sämtliche Erwartungen übertroffen. Alle neun Shows waren rasch vergriffen, inklusive Jury- und Family-Previews.

Hohe Preise, keine Hemmungen

Trotz beachtlicher Ticketpreise haben Fans begeistert zugegriffen. Der begehrte Golden Circle schlägt mit 360 Euro zu Buche, Arena-Stehplätze mit 330 Euro, Sitzplätze in den höheren Kategorien kosten immerhin noch zwischen 230 und 310 Euro. Selbst die günstigsten Tickets um 60 Euro sowie die Preview-Shows ab 10 Euro waren in kürzester Zeit ausverkauft.

Weitere Verkaufswelle im Frühjahr

Ganz leer ausgegangen ist aber noch niemand. Laut der European Broadcasting Union (EBU) wird es im Frühjahr eine zweite Verkaufsrunde geben. Fans, die sich bereits registriert haben, sollen bevorzugt behandelt werden. „Für alle, die sich registriert haben und keine Tickets für ihre Wunschshow bekommen konnten, wird es später im Frühjahr weitere Möglichkeiten geben“, erklärt ESC-Direktor Martin Green.

Auch ORF-Executive-Producer Michael Krön betonte, man wolle „allen Musikfans ein unvergessliches Erlebnis bieten“ und arbeite mit Hochdruck an einem reibungslosen Ablauf der nächsten Ticketwelle.

Offizielle Verkaufsstellen und Warnungen

Der ORF und die Polizei warnen zudem eindringlich vor dubiosen Anbietern und Weiterverkäufen im Internet. ESC-Tickets sind ausschließlich über die offizielle Plattform oeticket.com oder die ORF-Webseite erhältlich. Wer Tickets über Drittanbieter bezieht, riskiert Fälschungen oder ungültige Codes – ein Problem, das bei Großevents immer wieder auftritt. Die Alarmglocken sollten auch schrillen, wenn auf Social Media von sogenannten „Geheimkontingenten“ die Rede ist.

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