Buchtipp der Woche: Mutter suchen von Peter Henisch
Inhalt
- Von der Kriegszeit bis in die 80er Jahre
- Eine Hommage ohne Scheu vor Tabus
- Der Autor Peter Henisch
- Träger zahlreicher Auszeichnungen
Von der Kriegszeit bis in die 80er Jahre
In diesem so zärtlichen wie realistischen Buch geht Peter Henisch auf die Suche nach seiner Mutter Rosa. Ausgehend von Erinnerungen an die Wirren des Kriegsendes und sein Aufwachsen in der Nachkriegszeit folgt er den Spuren ihres Lebens in einer Zeit, in der Frauen noch immer mit gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen hatten. „Muttersuchen“ verbindet Zeitgeschichte mit Familiengeschichte bis in die 1980er-Jahre.
Eine Hommage ohne Scheu vor Tabus
Ein Frauenschicksal, ja, aber kein alltägliches – es ist die Geschichte einer Frau, die sich nach und nach aus der ambivalenten Beziehung und der Abhängigkeit von ihrem Mann, einem bekannten Kriegs- und Pressefotografen, zu befreien versuchte. Geschrieben ohne Scheu vor Tabus. Und trotzdem eine Hommage.
Der Autor Peter Henisch
Peter Henisch geboren 1943 in Wien. Nachkriegskindheit, Wiederaufbaupubertät. Studium der Philosophie und Psychologie. 1969 gemeinsam mit Helmut Zenker Begründung der Zeitschrift „Wespennest“. Seit den 1970er-Jahren freischwebender Schriftsteller. 1975 erschien Henischs erster Roman „Die kleine Figur meines Vaters“, seitdem zahlreiche Romane, u. a. „Die schwangere Madonna“ (2005), „Eine sehr kleine Frau“ (2007), „Mortimer und Miss Molly“ (2013), „Suchbild mit Katze“ (2016). Zuletzt im Residenz Verlag erschienen: „Der Jahrhundertroman“ (2021) und „Nichts als Himmel“ (2023).
Träger zahlreicher Auszeichnungen
Peter Henisch ist u.a. Träger des Anton-Wildgans-Preises, des Literaturpreises der Stadt Wien und des Österreichischen Kunstpreises für Literatur