Ob Paris, Italien oder Japan: So funktioniert Flirten im Ausland

Im Urlaub ergeben sich Techtelmechtel häufiger als im Alltag. Doch Vorsicht: Im Ausland gelten andere Flirt-Regeln als daheim! Da wäre nicht nur die Sprachbarriere, die sich als Kommunikations-Killer herausstellen kann. Jede Nationalität hat auch ihre Eigenarten – und nur wer die Mentalitäten anderer Länder kennt, erhöht seine Chance auf einen heißen Urlaubs-Flirt.

Frankreich – oh, là, là!

Oh, là, là! Während wir Österreicher uns beim Kennenlernen eher langsam vortasten, mögen es die französischen lieber Frauen direkt. Wechseln Sie daher vom Augenkontakt möglichst schnell zum Gespräch, wenn Sie an einer französischen Dame interessiert sind. Initiative kommt gut an! Französinnen mögen

charmanten Komplimenten

und eloquente Männer, die gerne blumig fabulieren. Wer kein Französisch kann, der hat allerdings schlechte Karten. Immerhin sind Franzosen für die Liebe zu Ihrer Landessprache bekannt. Pauken Sie vor dem Paris-Urlaub also fleißig Vokabeln. Und loben Sie französische Küche, französische Musik oder den Eifelturm! Wer Interesse an Frankreichs Kultur zeigt, macht das mangelnde Sprachvermögen wieder wett.

Spanien – vamos!

Spanier sind wahre Augen-Flirt-Weltmeister! Das bedeutet: Zum Kennenlernen kommt es erst nach intensivem Augenkontakt. Wenn es funkt, dann geht man für gewöhnlich schnell auf Tuchfühlung. Der Abstand zum Gesprächspartner ist generell gering, Körperkontakt ist selbstverständlich. Häufig machen die selbstbewussten Frauen des Landes dabei

den ersten Schritt.

Die meisten Spanier haben von Natur aus ein offenes Wesen – wer verklemmt an der Bar sitzt, macht sich also nur selbst das Leben schwer. Wichtig: Ein gepflegtes Auftreten hat in Spanien einen hohen Stellenwert! Möchten Sie die temperamentvollen Spanierinnen beeindrucken, machen Sie sich vor dem Fortgehen schick!

Italien – ciao, bella!

Wie ihre spanischen Genossinnen, sind auch Italienerinnen leidenschaftlich und heißblütig. Ein elegantes Outfit und selbstbewusstes Auftreten sind hier Pflicht. Nach intensivem Blickkontakt kommt es schnell zum Gespräch. Der italienische Mann überschüttet Frauen geradezu mit Komplimenten. Das sollten Sie sich zum Vorbild nehmen. Noch ein Tipp: Sie müssen beim Flirten nicht unbedingt mit kommunikatives Geschick brillieren. Authentizität und Intelligenz ist das, was für Italienerinnen zählt.

England – Humor zählt!

In England wird eher zurückhaltend und schüchtern geflirtet. Als Gentleman können Sie in Britannien richtig Eindruck machen. Zeigen Sie gute Manieren, aber seien Sie nicht übertrieben zurückhaltend. Gegenüber Engländerinnen wird Initiative belohnt – solange Sie nicht mit der Tür ins Haus fallen. Haben schrägen Humor, umso besser! Engländerinnen lieben Männer, die Sie zum Lachen bringen. Mit einer Ausnahme: Hüten Sie sich davor, das Königshaus zu beleidigen!

Amerika – let’s small-talk!

Mit den ungezwungenen Amerikanerinnen kommt man schnell ins Gespräch, denn die Leute aus den U.S.A. sind wahre Meister des Smalll-Talk. Mit Humor und Schlagfertigkeit haben Sie bei den selbstbewussten Amerikanerinnen die besten Chancen. Tipp: Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Gesprächspartnerin Ihnen schon nach kurzer Zeit intime Details anvertraut: Privates zu offenbaren ist in den USA normal. Also immer schön locker bleiben.

Japan – Lächeln ist nicht gleich Lächeln

Im Land des Lächelns ist das Flirten gar nicht so easy. Japaner sind ein sehr zurückhaltendes, höfliches Volk. Körperkontakt wie Umarmungen oder intime Gesten kommen in den meisten Fällen nicht gut an. Daher ist auch beim Flirten äußerste Vorsicht geboten. Hier können die kulturellen Unterschiede für große Verwirrung sorgen: Gibt eine Japanerin zum Beispiel keine Antwort auf eine Frage und lächelt nur schüchtern, kann das auch ein "Nein" bedeuten. Indiskrete, persönliche Fragen wird eine japanische Beauty wohl nie direkt beantworten, sondern nur verlegen lächeln. Wer eine Japanerin verführen will, gibt sich am besten diplomatisch und zurückhaltend.

Autor: Elisabeth Spitzer, 21.03.2014