Zürich, wir kommen! Die besten Tipps

Ohne Übertreibung! Zürich ist einfach eine Stadt, die alles kann. Sie ist nicht nur der wirtschaftliche Dreh- und Angelpunkt der Schweiz und beheimatet ein paar der angesehensten Unternehmen weltweit, sie heißt auch Menschen aus aller Welt mit offenen Armen willkommen. Doch bei diesem Städtetrip gibt es einige Dinge zu beachten: Worauf sollte man keinesfalls verzichten? Und was sollte man eher vermeiden?

Je näher der See, desto teurer die Preise

Dass die Schweiz nicht gerade zu den preiswertesten Ländern Europas zählt, ist kein Geheimnis. Doch vor allem ein Besuch in Zürich kann schnell verheerende Auswirkungen auf den Kontostand haben. Deshalb den Shoppingtrip lieber auf den nächsten Urlaub verschieben – die Stadt ist ohnehin zu schön, um die Zeit dort in einem Einkaufszentrum zu verbringen! Wer trotzdem gerne mal an Schaufenstern entlangbummelt, findet sich in der Bahnhofsstraße im Paradies wieder. Dort reihen sich Geschäfte an Geschäfte, unter anderem auch Shops der Luxusklasse à la Prada und Dior. Schauen kostet schließlich nichts. Bei Speis' und Trank gilt übrigens: nur nicht am See! Denn am Ufer des Zürichsees tummeln sich die teuersten Eisdielen, Cafés und Restaurants. Also lieber etwas abseits einen Coffee-to-go besorgen, denn: Je kleiner die Distanz zum See, desto höher der Preis.

Zürich zu Fuß erkunden

Wie die Lebensmittel, der Wohnraum und eben der Kaffee sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Zürich nicht billig. Doch nicht nur deshalb empfiehlt sich eine Stadttour zu Fuß. Weil in Zürich die sehenswerten Plätze alle nahe aneinander liegen, lässt es sich ganz einfach auf Bus, Straßenbahn und Co. verzichten. Ein weiterer Pluspunkt, wenn man zu Fuß unterwegs ist, ist die Aussicht, die man von beinahe überall aus genießen kann. Denn Zürich darf nicht nur den riesigen See sein Eigen nennen, auch mehrere Flüsse und Bäche ziehen durch die Stadt und führen zu den meistens Hotspots. Aber auch abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten stolpert man über schöne Plätze. Also am besten einfach mal draufloslaufen, ganz ohne Google Maps. Das steht in Zürich ohnehin kaum zur Verfügung, denn weil die Schweiz nicht zur EU gehört, ist WLAN dort ein Luxusgut.

Sich Zeit nehmen für Zürich

Durch seine zentrale Lage und den riesigen Bahnhof wird Zürich oftmals nur als Durchfahrtstadt oder als Zwischenstopp gesehen. Reist man mit dem Zug von Österreich nach Frankreich, verbringt man mal ein paar Stunden am Zürcher Hauptbahnhof, vielleicht sogar einen ganzen Tag. Dabei muss man sich mindestens drei Tage Zeit nehmen, um die Stadt ausgiebig zu erkunden, denn sie ist sehr viel mehr als nur das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz! Schon alleine die zahlreichen Museen erfordern ein paar Stunden Zeit, dazu kommt die reizende Altstadt, durch deren Gassen man gemütlich schlendern kann. Daher immer genug Zeit für eine Reise nach Zürich einplanen! Es lohnt sich.

Zur Autorin

Ihre Faszination für andere Länder, Pop-Kultur und Menschen lässt Passion Author Melanie Falkensteiner immer wieder neue, spannende Entdeckungen machen. Ihre Tipps und Empfehlungen teilt die Studentin aus Klagenfurt auf www.weekend.at.

Autor: Melanie Falkensteiner, 07.10.2021