Pflanzen im Schlafzimmer? Diese bitte nicht!

Pflanzenart, Standort, Allergiker oder keiner - im Wesentlichen entscheiden diese drei Kriterien über Auswahl, Menge und Anordnung von Zimmerpflanzen im Schlafzimmer. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden - im Gegenteil: Wie allgemein bekannt wirken sich jene positiv auf das Raumklima aus und sorgen vor allem und gerade während der Heizungsperiode für Sauerstoff und die nötige Luftfeuchtigkeit in den vier Wänden. Hier die wichtigsten Tipps:

1. Menge

Zu viele Pflanzen im Schlafzimmer können Schlafstörungen fördern. Da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen, steigt auch das Risiko der Schimmelbildung leicht an, vor allem, wenn im Raum nicht regelmäßig ausreichend gelüftet wird.

2. Pflanzenarten

Blühende und stark duftende Pflanzen wie Jasmin, Gardenien oder Lavendel können vor allem Allergikern zusetzen und entsprechende Reaktionen wie Unruhe auslösen.

3. Blumenerde

Pilzsporen in der Erde oder -erkrankungen an der Pflanze können allergische Reizungen auslösen. Aus demselben Grund keine kranken Zimmerpflanzen ins Schlafzimmer stellen.

4. Standort

Zimmerpflanzen möglichst nicht in Nähe Kopfende, sondern weit genug entfernt vom Bett platzieren.

5. Raumklima

Gut fürs Schlafzimmer eignen sich Grünlilie und Birkenfeige. Diese Pflanzen sind überdies relativ pflegeleicht.

Autor: Ute Daniela Rossbacher, 04.11.2014