Tech-Blog-Meinung: Service Ja, aber bitte freiwillig!

Ich gebe es zu: Ich entspanne auch beim Einkauf, bevorzugterweise natürlich in Märkten die eine breite Auswahl an Multimedia und Technik bieten. Und da ist mir in letzter Zeit öfter etwas aufgefallen, was mir als Konsument sauer aufstößt. Ohne jetzt Namen zu nennen - einige Bewerber am Markt bieten ein Service an, wo die Geräte bereits vorkonfiguriert und eingerichtet sind. Sofern gewünscht, eigentlich eine gute Sache - aufgezwungen jedoch nicht sinnvoll!

Und da ist die Krux. Bei einigen Warengruppen werden die Geräte nämlich geöffnet, vorkonfiguriert, wiederverpackt und dann mit dem Service verkauft. Da die Serviceleistung schon passiert ist, muss man die auch bezahlen. Und wenn jetzt alle nicht vorkonfigurierten Geräte weg sind, muss man die zusätzlichen Kosten schlucken. Eine meiner Meinung nach nicht ganz einwandfreie Praxis. Als ich nämlich letztens auf der Suche nach einer Konsole war, gab es nur mehr jene die bereits startbereit gemacht wurden. Auf Nachfrage beim Verkäufer meinte dieser: "Nein, sie müssen eine vorkonfigurierte Konsole kaufen und das Service bezahlen!". Ich entgegnete, dass ich aber meine Geräte lieber selbst einrichte und es nicht akzeptiere, dass ein neues Gerät bereits geöffnet und eingeschalten wurde. In dem Fall hatte nicht nur ich Pech, sondern auch der Elektronik-Riese, denn meine Kaufentscheidung fiel zugunsten eines Mitbewerbers. Ich sehe nämlich nicht ein, dass ich für ein Service, dass ich nicht will rund 30 Euro extra bezahlen soll.

Auf Nachfrage bei einem mit dem Löwen werbenden Mitbewerber wurde mir versichert, dass jegliche Zusatzleistung wie Smartphone-Einrichtung oder Laptop-Vorkonfigurierung usw... auf freiwilliger Basis passiert und dem Kunden natürlich nicht aufgezwungen wird. Die Leistungen werden gerne erbracht und dafür wird ein kleines, aber faires Zusatzentgelt eingehoben. So soll es laufen und nicht anders! Jeder soll selbst entscheiden dürfen, ob er das Zusatzservice in Anspruch nehmen will und braucht. Punkt!  

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 22.06.2021