Forscherin warnt: Ab 2030 droht eine Mini-Eiszeit

Wie eine Astronomie-Professorin vorhersagt, könnte die Sonne schon bald sozusagen einschlafen und uns eine Mini-Eiszeit bescheren. Die Forscherin ist sich sicher, dass die Sonnenaktivität ab 2030 um bis zu 60 Prozent sinken wird. Wie wirkt sich das auf das Klima aus?
Autor: Elisabeth Spitzer, 15.07.2015 um 09:17 Uhr

Dass die Sonnenaktivität varriert, ist nichts Neues. Doch wie Valentina Zharkova, eine Mathematik- und Astronomie-Professorin von der Northumbia University, behauptet, werde die Sonne ab 2030 sozusagen einschlafen und uns dadurch eine Mini-Eiszeit bescheren. Zharkova geht anhand ihrer Berechnungen davon aus, dass die Sonnaktivität ab 2030 um bis zu 60 Prozent sinken werde.

Strahlungsintensität der Sonne wird ab 2030 weniger

Das Phänomen wird von Astronomen als "Maundern-Minimum" bezeichnet, worunter man eine Phase stark verringerter Sonnenaktivität versteht, die in Abstand bestimmter Zyklen eintritt. Diese Perioden gehen mit einer verringerten Strahlungsintensität einher, wodurch es merklich kälter wird.

Ein ähnliches Phänomen trat bereits im 17. Jahrhundert zwischen 1645 und 1715 auf und sorgte damals für nasskalte Sommer und extrem kalte Winter. Die von Valentina Zharkova vorhergesagte Kälte-Periode würde man vor allem in den USA und in Nordeuropa zu spüren bekommen. Da Unwetter und Stürme voraussichtlich nach Süden wandern würden, könnte das ein feuchteres Klima in Südeuropa mit sich bringen.