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Zahlen auf einem Bildschirm | Credit: unsplash.com/Shahadat Rahman
unsplash.com/Shahadat Rahman
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Digitalisierung in Österreich: Diese 7 Baustellen müssen Unternehmen noch lösen!

14.05.2024 um 12:19, Weekend Online
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Unternehmensdigitalisierung ist ein großes Thema in Österreich. Leider ist der Fortschritt noch nicht überall angekommen. Welche Baustellen zu bewältigen sind.

Im europäischen Vergleich zeichnen sich für Österreich solide Werte bei der Unternehmensdigitalisierung ab. Allerdings ist der Fortschritt längst noch nicht überall angekommen. Während Großkonzerne längst digital unterwegs sind und sich jetzt auf die Implementierung von KI in den Arbeitsalltag fokussieren, treten einige KMUs weiterhin auf der Stelle. Es sind immer die gleichen Hürden und Baustellen, die als lähmende Blockierung im Mittelpunkt stehen. Wir verraten, welche Baustellen Firmen in Österreich noch angehen müssen.

1. Das technische Wissen zur digitalen Transformation fehlt

In nahezu jedem Unternehmen werden digitale Lösungen eingesetzt, hierzu gehören bereits Programme wie Word, Excel und der E-Mail-Messenger. Um den digitalen Wandel voranzutreiben, gibt es zahlreiche technische Möglichkeiten, das Wissen dahingehend ist in vielen Unternehmen aber gering. Nur wenn ein Bewusstsein geschaffen wird, was eigentlich möglich ist, funktioniert eine zukunftsorientierte Planung.

Dabei reicht es nicht aus, wenn ein Leader das Know-how hat und alle anderen einfach nur mitziehen müssen. Der gesamte Betrieb profitiert davon, wenn das Wissen so breit wie möglich verteilt wird und sich dadurch Ängste reduzieren.

Mann tippt auf Notebook | Credit: unsplash.com/Glenn Carstens-Peters

2. Die Bereitschaft von Mitarbeitern ist zu gering

Eigentlich sollten sich Mitarbeiter über die Benefits und Arbeitserleichterungen der Digitalisierung freuen, stattdessen spielt die Angst vor Überwachung eine wichtige Rolle. Es wird befürchtet, dass digitale Systeme der Arbeitskontrolle dienen und so das Thema Vertrauen in den Hintergrund rückt.

Tatsächlich bietet die Digitalisierung bessere Kontrollmechanismen als zuvor, allerdings war die vermeintlich kontrollaffine Führungsebene auch vorher nicht in ihren Möglichkeiten gehemmt. Angst ist generell ein zentrales Thema, wenn es um die Ablehnung von digitalisierenden Maßnahmen geht. Viele Österreicher fürchten um ihren Job und haben Angst, von Programmen ersetzt zu werden.

Manchmal lohnt es sich, die Furcht aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Hierzu ein Schwenk in die online Casino Branche. Die Casinos Austria ist für Österreich ein wertvoller Bestandteil zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Mit der Digitalisierung hat der Konzern keinesfalls an Bedeutung verloren, sondern konnte sein Angebot sogar erweitern. Hier setzt man auf Fortschritt und vor allem auf Mitarbeiter, die diesen mittragen.

Bislang musste keines der großen Glücksspielhäuser in Wien und Co. weichen, nur weil es online jetzt auch möglich ist, zu spielen. An diesem Paradebeispiel für den erfolgreichen digitalen Weg sollten sich viele Branchen eine Scheibe abschneiden. Digital zu arbeiten heißt nicht, dass der analoge Mitarbeiter überflüssig wird. Sein Aufgabengebiet wird sich allerdings ändern.

Hier einige Ansätze, wie sich Unsicherheiten überwinden lassen:

  • Schulungen und Aufklärung zur Digitalisierung
  • Offene Ansprache von Risiken wie Jobverlust
  • Einbindung aller Mitarbeiter, inklusive gemeinsamer Brainstormings
  • Erläuterung aller Schritte und Pläne im Vorfeld

Im nachfolgenden Video wird ein kurzer Einblick in die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten nebst Zukunftsplanung gegeben:

3. Veraltete Hardware muss ersetzt werden

Der Investitionsbedarf im Rahmen der Digitalisierung ist hoch. In vielen KMUs wird nach wie vor auf veraltete Hard- und Software gesetzt, die die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung beschränkt. Das gesamte Team neu auszustatten ist kostenintensiv, amortisiert sich aber mit der Zeit.

Durch die Einflechtung digitaler Elemente in den Arbeitsalltag wird es möglich, ganz neue Arbeitsmodelle einzuführen und damit die eigene Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt hervorzuheben. Die Österreicher Arbeitnehmer sind anspruchsvoller geworden. Sie erwarten Remote-Lösungen und Homeoffice – das funktioniert aber nur in digitalen Unternehmen.

4. Einführung operativer Modelle zur optimierten Umsetzung der Digitalisierung

Milliarden fließen bereits in die Digitalisierung und doch scheint es, dass Ergebnisse teilweise ausbleiben. Um erfolgreich digital zu agieren, müssen sich Unternehmen nicht nur für neue Programme auf der Festplatte entscheiden. Es geht darum, ein agiles Arbeitsumfeld zu schaffen und Prozesse präzise aneinander anzupassen.

Ein Digitalisierungs-Management ist in der Lage, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln, zuzuweisen und die Leitung des Fortschritts zu übernehmen. Die Implementierung operativer Strukturen zeigt sich auf mehreren Ebenen als großer Fortschritt und von Bedeutung:

  • Gesteigerte Transparenz und erleichterte Steuerung
  • Optimierte Datenanalyse
  • Steigerung der Gesamteffizienz im Betrieb
  • Einfache Skalierbarkeit auf Unternehmensbedürfnisse
  • Verstärkte Kundenorientierung

5. Schaffung digitaler Sicherheitsstrukturen für den internen Schutz

Die Angst vor einem ungewollten Datenverlust ist berechtigt, denn solche Zwischenfälle können Unternehmen die Existenz kosten. Mit der Digitalisierung steigt die Gefahr von Zwischenfällen an. Unwissen, gepaart mit Sicherheitslücken und ineffizienten Programmen, ist eine gefährliche Mischung, die Unternehmen an ihre Grenzen bringt.

Die wichtigste Hürde ist daher die Schaffung von digitalen Sicherheitsstrukturen, die Hackerangriffe und ähnliche Schwierigkeiten praktisch ausschließen. Das impliziert die Notwendigkeit von Aufklärung an allen Fronten.

Beispiel: Nach wie vor setzen viele Österreicher bei der Suche nach Passwörtern auf Zahlenkombinationen wie „123456“. Das zeigt eindeutig, wie wenig bewusst sich die Menschen hinsichtlich der Gefahren von Hackern sind.

Um das Sicherheitsniveau durch die Digitalisierung nicht zu gefährden, braucht es folglich Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung! In Kombination mit einer digitalen Security-Struktur ist damit der Grundstein für den Erfolg gelegt.

6. Mehr Bereitschaft zur Investition von Geld und Zeit

Kein Unternehmer lässt sich gern das Geld vom Konto ziehen. Für die effiziente Umsetzung der Digitalisierung ist aber genau das nötig. Darüber hinaus braucht es Zeit und auch die muss geschaffen werden. Durch den Fachkräftemangel ist es für viele Betriebe nicht möglich, gemeinsam mit Experten zu digitalisieren.

Folglich ist es umso wichtiger, interne Strukturen aufzubauen und die selbstständige Veränderung zu fördern. Es kostet Zeit, wenn Mitarbeiter plötzlich zum Digitalisierungsexperten ausgebildet werden und es kostet Geld, wenn Freiberufler oder Spezialisten für einzelne Arbeiten rekrutiert werden. Am Ende steht aber ein Fortschritt, der für Betriebe in Österreich kein Soll, sondern ein Muss geworden ist.

7. Schaffung einer digitalen IT-Infrastruktur

Für die erfolgreiche Digitalisierung spielt der Breitbandausbau eine wichtige Rolle. Bevor überhaupt Pläne geschmiedet werden, muss die digitale IT-Infrastruktur vorhanden sein. Schnelles Internet, zuverlässige Server, sichere Cloud-Dienste – all das sind Basics, für die sich Unternehmen interessieren müssen. Aufbauend auf den technischen Möglichkeiten lassen sich dann Schritt für Schritt neue digitale Elemente integrieren.

Fazit: Hürden sind in Österreich noch immer vorhanden

Die großen Unternehmen haben es vorgemacht, die kleinen Betriebe zögern noch. Digitalisierung ist im Zeitalter der Globalisierung kein Wunschkonzert mehr. Wer den Wettbewerb nicht verlieren möchte, muss sein Unternehmen rechtzeitig in die digitale Welt bringen.

Herausforderungen sind zwar vorhanden, lassen sich durch etwas Geschick, Know-how und Investitionsbereitschaft aber überwinden. Entscheidend ist, dass die Unternehmensführung bereit ist, den ersten Schritt zu gehen.

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