Zähneknirschen und Selbstgespräche: Schlaflos neben dem Partner
Keine Erinnerung mehr an die zähneknirschende, gesprächige Nacht, fragt man den Partner am "Morgen danach". "Nein", heißt es vom staunenden Gegenüber. Und man selbst fragt ratlos: Wie können manche Menschen nachtaktiv sein und selbst nichts davon bemerken, während man selbst danebenliegt und keinen Schlaf findet?
Nächtliche Unruhe
Tatsache ist: Im Schlaf verarbeiten wir den Tag. Deshalb kann es vorkommen, dass man laut davon spricht. Stress, Alkohol oder emotionale Belastungen können ebenso Auslöser für Nacht(un)ruhe sein wie Krankheiten. Wichtig ist es daher zu beobachten, wie oft und wann diese nächtliche Störungen vorkommen.
Auslöser für Zähneknirschen
Nächtliches Zähneknirschen kann etwa ein Zeichen von Stress und Angst sein und helfen, Aggressionen abzubauen. Aber auch Vitaminmangel, späte Mahlzeiten und Kiefer-Fehlstellungen können dazu führen, dass man im Schlaf einem zähnefletschenden Hund ähnelt (zumindest löst es bei mir immer diese Assoziation aus). Eine Zahnschiene ist in so einem Fall tatsächlich empfehlenswert - als Schutz vor den lauten Geräuschen und für die Zähne.
Rituale gegen Nachtstress
Wichtig ist es auch, vorm Schlafengehen alles, was einem vom Tag noch auf der Seele lastet, aufzuarbeiten. Durch Meditation, Yoga oder klärende Gespräche. Dazu zählt auch, sich vor dem Schlafengehen möglichst nicht zusätzlichen Stress oder negative Gedanken zuzumuten. Entspannende Musik, ein gutes Buch und positive Gedanken sind dagegen das Um und Auf – nicht nur für einen gesunden Schlaf, sondern auch den des Partners.
Zur Autorin
Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht.