10 lustige Spiele für Pärchen

Wenn der lustige Spieleabend mit Freunden dem Lockdown zum Opfer fällt, dann plant man eben einen nicht minder spaßigen Abend zu zweit ein. Die dafür passenden Gesellschaftsspiele zu finden, entpuppt sich allerdings als gar nicht so einfach, da für viele Klassiker drei bis vier Spieler nötig sind. Wir haben uns daher umgesehen, welche Brett- und Kartenspiele für zwei Personen konzipiert sind oder zumindest auch als Duell richtig Spaß machen.

1. Catan – das Duell

Das Kult-Spiel gibt es auch in einer 2-Personen-Version mit abwechslungsreichen Karten und drei Themensets. Anhand kleiner Spielkarten erbauen Fürst und Fürstin mit Straßen, Landschaften, Siedlungen und Städten ein Fürstentum für ihre Siedler, befehligen ihre Untertanen und heuern Helden an, um dem Gegner das Leben schwer machen. Durch strategisch klugen Ausbau sind zusätzliche Aktionen und bessere Tauschkurse für Rohstoffe möglich. All das ist mit Siegpunkten verbunden, wer zuerst sieben (Einführungsspiel) oder zwölf (Themenspiel) sammelt, gewinnt.

2. Backgammon

Eine Mischung aus Strategie- und Glückspiel, bei der es jede Menge Taktiken und Kniffe gibt, um den Gegner zu besiegen. Das Ziel ist, die eigenen 15 Spielsteine (schwarz oder weiß) in den Homebereich zu bringen und sie im Anschluss erfolgreich rauszuwürfeln. Sind die eigene Steine alle weg vom Brett oder gibt das Gegenüber auf, gewinnt man die Partie. Backgammon wird bereits seit der Antike gespielt und zählt somit zu den ältesten Brettspielen der Welt.

Backgammon | Credit: iStock.com/geckophotos

3. Dobble

Ein schnelles und vor allem lustiges Beobachtungs- und Reaktionsspiel, das eigentlich für bis zu acht Spieler konzipiert ist. Dank mehrerer Spielmöglichkeiten macht es aber auch zu zweit Spaß. 50 verschiedene Symbole sind auf 55 Karten verteilt, jeder Spieler hat einen verdeckten Stapel Karten, eine Startkarte liegt in der Mitte. Gleichzeitig wird eine Karte vom eigenen Stapel aufgedeckt, wer zuerst erkennt, welches Symbol sowohl auf seiner als auch auf jener Karte in der Mitte ist, darf die eigene in die Mitte ablegen. Das Knifflige: Auf einer Karte befinden sich nicht nur verschiedenste Symbole, sie sind auch in unterschiedlichen Größen abgebildet. Wer zuerst alle Karten los ist, entscheidet das Spiel für sich.

4. The Game

Auch in „The Game“ gilt es nicht den Partner zu besiegen, sondern das Spiel – Teamfähigkeit ist hier gefragt. Die eigenen Handkarten müssen dabei auf vier in der Mitte liegende Kartenstapel abgelegt werden – nummerisch auf- oder absteigend, im Team und so lange wie möglich. Damit das nicht öde wird, gilt außerdem eine Rückwärtsregel sowie Vorgaben zur Kommunikation untereinander. Bleiben am Schluss keine Karten übrig, hat man das Spiel besiegt, unter zehn ist eine durchaus akzeptable Leistung, alles darüber eine miese Bilanz. 

Spiele-Spaß zu zweit. | Credit: iStock.com/vladans

5. Die Legenden von Andor – Chada und Thorn

In der 2-Spieler-Version von „Die Legenden von Andor“ nimmt das Paar als Chada (Bogenschützin) und Thorn (Krieger) den Kampf gegen das Spiel auf. Gemeinsam gilt es vor einer Geisterfigur zu flüchten und dank Helden(karten) einen sicheren Zufluchtsort zu erreichen – ohne zuvor von einem Fluch ein- oder gar überholt zu werden. Dafür stehen die Aktionen „Laufen“, „Kämpfen“ oder „Sonderfähigkeiten“ zur Verfügung. Ein strategisches Fantasy-Abenteuerspiel mit 60 fantasievoll gestalteten Karten.

6. Mandala

Mit 110 farbenfrohen Karten werden auf einem Spieltuch immer wieder neue Mandalas erschaffen. Jede Karte, die taktisch möglichst gut platziert wird, hat einen gewissen Wert, wodurch sich die Punktezahl errechnet. Sind in einem Mandala alle sechs Farben vertreten, werden die Karten ausgewertet und kommen in die Sammlung des jeweiligen Spielers. Am Ende wird die Gesamtpunktezahl jeder Sammlung errechnet – wer mehr hat, gewinnt.

7. Codenames – Duet

Ähnlich wie beim Original „Codenames“ schlüpft man in der Duet-Version in die Rolle eines Ermittler-Duos und versucht kooperativ Codewörter zu entschlüsseln, um eigene Agenten (jeder kennt nur einige) aus 25 Wortkarten zu identifizieren. Die Hinweise dürfen lediglich aus einem einzigen Wort und einer Zahl bestehen und geben Aufschluss darüber, wo sich die eigenen Leute auf dem Spielfeld befinden. Achtung: Auch auf diesem Spielfeld treiben neben Unbeteiligten Attentäter ihr Unwesen. Wer einen trifft, verliert das Spiel sofort.

8. 7 Wonders Duel

Ein Strategiespiel, in dem jeder Spieler eine Zivilisation über drei Zeitalter hinweg errichtet – mit Gebäuden, Weltwundern, Armeen und wissenschaftlichen Entdeckungen. Pro Zeitalter kann eine bestimmte Kartenanzahl gespielt werden, um die Zivilisation weiterzuentwickeln. Jede Karte bringt Vorteile, zum Beispiel mehr Geld, Ressourcen oder Siegpunkte. Am Ende einer jeden Epoche wird die Militär-Stärke bewertet (bringt Siegpunkte) und am Ende des Spiels werden alle Siegpunkte zusammengezählt – wer am meisten hat, gewinnt.

9. Ubongo – Das Duell

Die Spieler haben jeweils eine identische Legetafel (es gibt 9 verschiedene Tafeln) und zwölf Teile vor sich liegen. Das Symbol auf dem Würfel bestimmt, welche Legeteile verwendet werden dürfen und dann wird so schnell wie möglich versucht, die Tafel mit den Teilen vollständig zu belegen. Wer zuerst fertig ist, ruft „Ubongo“ und bekommt einen Punkt – wer am Schluss mehr hat, ist Ubongo-Meister! Klingt kinderleicht, ist es aber nicht! Die Spieler müssen nicht nur schnell sein, sondern auch räumliches Vorstellungsvermögen an den Tag legen.

Ubongo | Credit: Kosmos Verlag

10. Gesprächsstoff Liebe & Vertellis

Wie gut kennst du deine Liebste oder deinen Liebsten? Mit dem klassischen Frage-Antwort-Spiel „Gesprächsstoff Liebe“ – bestehend aus 110 Karten mit witzigen, provozierenden und intimen Fragen – erfährst du jede Menge über deinen Partner, eure Beziehung und dich selbst. Ähnlich funktioniert „Vertellis Partner Edition“: Gespielt werden drei Runden, in jeder kommen zehn offene Frage vor, drei Fragen zum Punkte sammeln, indem man die Antwort des Partners richtig errät, sowie zwei Aufgaben, die erfüllt werden müssen.

Autor: Simone Reitmeier, 26.11.2020