Japanisch für Anfänger: Sushi ganz leicht selbst gemacht!

Seit dem 8. Jahrhundert ist Sushi aus Japan nicht mehr wegzudenken und mittlerweile in zahllosen Variationen ein geschätzter Leckerbissen auch unter Gourmets. Sein Name heißt in seiner ursprünglichen Bedeutung "säuerlich". In unseren Breiten gelten Nigri und Maki Sushi als die gängigsten Sorten. Erstere sind als kleine Reisportionen mit aufgelegten Fisch-Filets bekannt, zweitere als in Algenblätter eingerollte Reis-Fisch-Kombinationen.

Die Sushi-Ausrüstung

Wer Sushi zu Hause genießen will, braucht vor allen Dingen die richtige Ausstattung: Das Um und Auf ist das Messer! Herkömmliche Klingen eignen sich nicht dafür, den Fisch in entsprechend dünne Filet-Stücke zu zerteilen. Die Spezialmesser gibt's in jedem guten Fachhandel und - nicht weniger wichtig, wahlweise für Rechts- und Linkshänder. Wer Lust auf mehr Sushi Marke Eigenbau bekommt, greift am besten zu einem kompletten Set mit Messer, Holzschale für die Soja-Sauce und die Bambus-Matte, die zum Rollen benötigt wird.

Die Sushi-Zutaten

Für die Zutaten gilt: Der Frisch muss unbedingt frisch sein - wer sicher gehen möchte, greift zu Tiefkühlware. Neben den Nori- oder Algenblättern benötigt der Japan-Fan Wasabi (asiatischer grüner Meerrettich), Ingwer, Sojasauce, Reisessig und Reiswein, bei Bedarf Sesam. Wer es klassisch japanisch liebt, serviert zur Sushi-Platte grünen Tee.

Der Sushi-Reis

Den Sushi-Reis zu machen ist eine Kunst für sich, die in Japan ein jahrelanges Studium ist. Gar so lang werdet ihr nicht brauchen, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, vorausgesetzt, ihr verwendet den richtigen Reis und bereitet ihn genau nach Anleitung zu.

Der Sushi-Effekt

Wem seine Figur und Gesundheit über alles gehen, wird sich freuen: Sushi ist arm an Kalorien und dafür eine wahre Nährstoff-Bombe! Mit einer kleinen Einschränkung: In den Algenblättern steckt jede Menge Jod. Wer sich bereits ohnehin jodreich ernährt, sollte daher Maki Sushi nicht zu häufig zu sich nehmen!

Sushi-Rezepte und Leser-Tipps zur Zubereitung:

www.gutekueche.at

Autor: Ute Daniela Rossbacher, 24.09.2014