Tipps: so glänzt Ihr Griller

Die Grillsaison steht vor der Tür! Höchste Zeit, den Griller zu inspizieren und ihn blitzblank zu putzen. Das geht natürlich mit Chemie – aber auch ohne! Wir zeigen, wie man auf giftige Chemikalien verzichten kann.
Autor: Pia Kulmesch, 01.06.2022 um 11:41 Uhr

Die Würste vom letzten Grillnachmittag, die große Hitze, Asche und Fett hinterlassen ihre Spuren auf dem Griller, die äußerst hartnäckig sein können. Eingebrannte Fette widersetzen sich dem Reiben und Scheuern. Benutzt man ein gängiges „Backofenspray“ aus dem Supermarkt, bleiben oft giftige Putzmittelrückstände am Griller btw. Grillrost zurück, die das Grillgut sogar verderben können.

Hausmittel

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber zu natürlichen Mitteln greifen. Dazu gehört beispielsweise Backpulver. Den Rost in einen wasserdichten Behälter tauchen, mit Backpulver bestreuen und nach einigen Stunden die Verkrustungen einfach abbürsten. Auch mit feuchtem Zeitungspapier kann man erfolgreich sein. Die in der Zeitung enthaltene Druckerschwärze löst nämlich Verkrustungen. Des Weiteren sagt man Kaffeesatz Wunderkräfte in Sachen Reinigung nach. Einfach etwas kalten Kaffeesatz auf einen Schwamm geben und den Grillrost damit abreiben. Wer mag, kann es mit Apfelessig und Zucker probieren. Die beiden Zutaten (400 ml Apfelessig, vier Esslöffel Zucker) mischen und damit den heißen Grillrost einsprühen. Damit kann der ganze Griller, und nicht nur der Rost, gereinigt werden. Und auch Zwiebeln sollen wahre Wunder bewirken. Zuerst den Grill aufheizen, Zwiebel aufschneiden und damit den Rost abschrubben. Bakterien sollen damit abgetötet werden. Ein heißer Tipp ist zudem Alufolie. Ein Stück zusammengeknüllte Alufolie kann die Grillbürste ersetzen. Am Rost kann damit geschrubbt werden, ohne dass etwas zerkratzt wird.

Reinigen wie die Profis

Tipps, wie man mit natürlichen Mitteln für einen sauberen Griller und Grillrost sorgt, sind wertvoll, aber auch langwierig und zum Teil zu wenig gründlich. Eine Möglichkeit, wie man seinen Griller auf Vordermann bringt, ist das Putzen mit dem Microtrockendampf. Anders als Dampfreiniger, deren Wirkung auf geringer Hitze und einem hohen Wasseranteil basiert, arbeitet diese Green Cleaning-Methode mit mehr Hitze und Druck. Normales Leitungswasser wird auf 190 Grad erhitzt und 9 bar Druck zu Microtrockendampf vernebelt. Der Trockendampf hat einen Wassergehalt von nur fünf Prozent und schmutzlösende Eigenschaften. Er schafft eine keim- und virenfreie Oberfläche, ohne feuchte Rückstände. Gastroprofis bedienen sich dieser Methode häufig.