So schmeckt Kärnten

Den Begriff „Heimat“ verbinden viele Österreicher mit ihrer Leibspeise. Jedes Bundesland hat seine regionalen Spezialitäten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Besonders das streng geheime Rezepte für den typisch kärntnerischen Reindling gilt in vielen Familien als der Heilige Küchengral. Genauso stark assoziiert man die Kärntner Kasnudeln mit unserem südlichsten Bundesland. Mittlerweile gibt es die Teigtascherln mit Spinat-, Fleisch- oder Tomatenfülle – rein kommt, was schmeckt! Ähnlich hält man es bei der Kirchtagssuppe. Speziell in Mittelkärnten wird die „saure Suppn“ gern gegessen – und das nicht nur am Kirchtag.

Deftig
Der Kärntner jausnet leidenschaftlich gerne. Da darf’s schon mal kräftig sein. „Selchwürste, Glundner Käse, Gurktaler luftgeselchter Speck, gefüllte Butter oder Sulze“, fehlen laut Fritz Auernig vom Genussland Kärnten auf keinem Brett. Dabei zählt Regionalität: „Die Kärntner Produzenten und Genusswirte bieten beste Qualität – und das schmeckt man auch“, so Auernig. Wer die leichtere Küche bevorzugt, hat mit dem Kärntna Låxn seine Freude. Die Seeforelle zeichnet sich durch einen silbrigen Körper mit x-förmigen schwarzen Punkten aus und schmeckt am besten frisch aus dem Ofen mit Zitronensaft und Kräutern.

Innovativ
Aus Had’n (Buchweizen) wird meist Sterz oder Kuchen gemacht, doch Familie Lauritsch lässt die rosaroten Blüten im Eichenfass reifen und kreiert so einen herrlichen Had’n-Whisky. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich Bauernhofeis oder Bioöle vom Landwirt ums Eck. Immer mehr Köche interpretieren klassische Gerichte neu und verwandeln Kärnten somit in ein wahres Genusskleinod!

Tags

Autor: Nadine Wohlkönig, 01.09.2015