4 Naschtrends für 2022

Österreich liebt es süß! Laut einer Studie des Market Instituts ist der Griff zur Schokolade für 71 Prozent der heimischen Bevölkerung zumindest einmal pro Woche fixer Bestandteil ihrer Genusskultur. Durchschnittlich lässt sich somit jeder Österreicher pro Jahr ungefähr acht Kilogramm der zart schmelzenden Köstlichkeit schmecken. Die Corona-Pandemie hat diese Leidenschaft zusätzlich befeuert: Jeder Siebente nascht laut eigenem Bekunden seit dem Lockdown häufiger als davor. Die Ansprüche der Schokoladeliebhaber an ihre bevorzugte Süßigkeit unterliegen jedoch einem stetigen Wandel. Die Geschäftsführer der Wiener Confiserie Heindl, Barbara und Andreas Heindl, haben in diesem Zusammenhang vier große Trends für das Jahr 2022 ausgemacht.

Naschen ohne Reue

Das Bewusstsein der Konsumenten für menschenwürdige Arbeitsverhältnisse und eine faire Entlohnung der Arbeiter auf den Kakaoplantagen sowie den Verzicht auf Kinderarbeit ist mittlerweile stark ausgeprägt und wird sich in Hinkunft weiter schärfen. Das Unternehmen Heindl ist daher als erster österreichischer Partner bereits seit 2014 Mitglied des „Fairtrade“-Kakaoprogramms.

Vom Konsumgut zum Lifestyle-Produkt

Auch unter passionierten Naschkatzen gilt ein bewusster Konsum hochwertiger Produkte als Ausdruck eines modernen Lebensstils. In Kombination mit immer individuelleren Vorlieben wandelt sich Schokolade daher vom Konsumgut zum Lifestyle-Produkt. Statt zu Unmengen an billiger Schokolade wird somit verstärkt zu kleiner portionierten hochwertigen Erzeugnissen gegriffen, die dafür auch ein teureres Preisschild tragen dürfen.

Lokal und exotisch

Der Wunsch die lokale Lebensmittelproduktion zu unterstützen sowie das Verlangen nach kulinarischen Entdeckungen und exotischen Genüssen müssen einander nicht ausschließen. Vielmehr werden dafür vermehrt bewährte Kreationen mit außergewöhnlichen Aromen neu interpretiert. Dazu zählen beispielsweise die Sommerpralinen Joghurt-Maracuja und Joghurt-Kirsch sowie der Ruby-Osterhase aus dem Hause Heindl. Letzterem wird von der Schokolade aus der Ruby-Kakaobohne ein intensiver Fruchtgeschmack sowie eine einzigartige rosarote Färbung verliehen.

Ohne tierische Inhaltsstoffe

Aktuelle Hochrechnungen beziffern die Anzahl der Vegetarier und Veganer in unserem Land mit über 800.000. Dazu gesellen sich um die 4,2 Millionen Flexitarier, die sich zumindest zeitweise vegan ernähren. Eine erheblich steigende Nachfrage nach veganen Süßigkeiten ist die logische Konsequenz dieser Statistiken. Viele Hersteller rüsten ihr Sortiment im Hinblick auf diese bis dato oftmals vernachlässigte Klientel auf. Auch gut 20 Prozent der Produkte der Confiserie Heindl kommen bereits ohne tierische Inhaltstoffe aus – etwa die beliebten Schoko Maroni oder die saftigen Rumpflaumen.

Autor: Stefan Kohlmaier, 11.01.2022