Kaffee: Mythen und Wahrheiten

Gemahlen, als ganze Bohne, in Kapseln oder als Pads: in vielen Varianten wird der von vielen geliebte Bohnensaft gekauft. Dabei ist Kaffee nicht einfach nur ein braunes Heißgetränk. Um ihn ranken sich viele Mythen und Halbwahrheiten.

Flüssigkeitsentzug

So zum Beispiel bei der Frage, ob Kaffee innerlich Flüssigkeit entzieht. Kaum hat man einen Kaffee getrunken, schon bemerkt man, dass die Blase drückt. Angeblich, weil Kaffee dem Körper Flüssigkeit entzieht. Das ist aber falsch! Der Koffein regt die Nieren an und hat so einen harntreibenden Effekt! Angst zu haben, dass man irgendwann dehydriert, wenn man zu viel von der braunen Brühe trinkt, muss man daher keine haben. Man scheidet nicht mehr aus, als man getrunken hat.

Wachmacher

Tatsächlich stimmt es bei den meisten Menschen, dass Kaffee wach macht. Er bringt nämlich den Kreislauf in Schwung! In einer Tasse befinden sich rund 100 Milligramm Koffein. Dieser wirkt unter anderem auf die Zellen der Herznerven. Das Herz schlägt dann stärker und der Blutdruck steigt. Deswegen kann man auch durchaus behaupten, dass eine Tasse des heißen Getränks beim Einschlafen stört. Viele schlafen schlechter ein, wenn sie abends noch ein „Häferl“ zu sich nehmen. Verallgemeinern darf man das allerdings nicht, weil beim Einschlafen viele individuelle Faktoren eine Rolle spielen. Jeder muss selbst die Erfahrung sammeln, ob eine Tasse erlaubt ist, oder aber zu sehr vom Schlafen abhält.

Ungesundes Getränk

Die gesundheitsfördernde Wirkung vom dunkelbraunen Bohnensaft wird unterschätzt! Er liefert wertvolle Vitamine und enthält gesunde Schutz- und Pflanzenstoffe. Allerdings sollten zwei Gruppen von Menschen den Konsum des koffeinhaltigen Getränks einschränken. Diabetiker leiden an dem Risiko, dass der Blutzucker nach einer Mahlzeit verstärkt ansteigt. Außerdem enthält vor allem nicht gefilterter Kaffee spezielle Öle, die den Cholesterinspiegel nach oben treiben.

Suchtpotenzial

Dieser Mythos kann durchaus der Wahrheit entsprechen. Koffein ist zwar eine psychoaktive Droge, was heißt, dass die Substanz Gehirnzellen aktiviert und das Hormonsystem stimuliert. Da allerdings typische Suchtzentren im Gehirn unbeteiligt bleiben, ordnen Mediziner Kaffee nicht als Suchtmittel ein. Abhängig ist es davon, wie lange und wie viel Kaffee man getrunken hat. Als Entzugserscheinung machen sich überwiegend Kopfschmerzen bemerkbar, was aber eine subjektive Wahrnehmung ist. Von einer richtigen Sucht kann daher nicht gesprochen werden. Ein „Entzug“ hat weder körperliche noch psychische Konsequenzen.

Frau mit Kopfschmerzen

Kaffee-Einlauf

Es gibt sie tatsächlich – Menschen, die sich selbst einen Kaffee-Einlauf verpassen. In der Medizin aber sind solche Einläufe umstritten. Eine positive Wirkung von Koffein auf die Darmflora und das Ausscheiden von Leber-Giftstoffen ist nicht bewiesen. Es gibt keine klinischen Beweise für einen positiven medizinischen Effekt von Kaffee-Einläufen.

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Autor: Pia Kulmesch, 13.09.2021