Für süße Naschkatzen: leckere Liköre

Ob mit feinen Kräutern oder mit einer süßen Schoko-Note versehen: Liköre gibt es in allen möglichen Ausführungen. Wir stellen ein paar besondere Highlights vor.
Autor: Pia Kulmesch, 24.03.2022 um 10:06 Uhr

Liköre sind beliebt! Als Aperitif vor dem Essen oder als Leckerei zwischendurch: Sie lassen sich in den kreativsten Konstellationen genießen. Der Begriff selbst geht auf das lateinische Wort „liquor“ zurück, was so viel wie „Flüssigkeit“ bedeutet. Wenn man also von Likör spricht, ist eine Spirituose mit einem hohen Zuckergehalt gemeint. Feste Bestandteile des Getränks sind Alkohol und Zucker, die für ihren einzigartigen Geschmack mit Aromastoffen verfeinert werden.

Kräuterlikör

Kräuter und Alkohol sind eine beliebte Kombination – so etwa der milde „Gurktaler Alpenkräuter Likör“, der bekannt ist für seine Komposition aus 59 Kräutern, überwiegend vor Ort im Gurktal gepflückt. Auch „Jägermeister“ ist den meisten Likör-Liebhabern ein Begriff. Man kann aber einen Kräuterlikör auch selbst herstellen. Zunächst braucht man dazu eine alkoholische Basis (Vodka oder Korn). Bei den Kräutern darf man sich ruhig auf den Geschmack verlassen, sie können getrocknet oder frisch sein. Ideal sind beispielsweise Rosmarin, Salbei, Oregano, Minze, Thymian, Basilikum und Kamille. Zusätzlich werden noch 800 Gramm Zucker benötigt, am besten Kandis-Zucker.
Schritt 1: Einen Liter des Alkohols in ein Gefäß füllen, das später luftdicht verschlossen werden kann. Dann den Zucker einfüllen und anschließend die gewaschenen und zerkleinerten Kräuter beimengen.
Schritt 2: Das Gefäß muss fest verschlossen werden, danach die Mischung rund vier bis sechs Wochen an einem warmen Platz ziehen lassen. Das Gefäß muss täglich gut geschüttelt werden.
Schritt 3: Nach Ablauf der vier bis sechs Wochen muss die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gegossen und in eine dunkle Glasflasche gefüllt werden.

Cremelikör

Charakteristisch für Cremeliköre ist, wie der Name es schon sagt, die cremige Textur. Damit diese in Begleitung mit dem süßlichen Geschmack entstehen kann, sind Milch, Schlagobers oder Eier fester Bestandteil des Likörs. Extravagant ist beispielsweise ein Likör mit Käsekuchengeschmack und Zitrone (Warninks „Lemon Cheesecake“). Bekannt ist auch der irische Likör „Baileys“ mit Kaffee, Zucker, Schlagobers und Whisky.

Cremelikör

Eierlikör

Kalt oder warm, pur oder als Dessert verarbeitet: Eierlikör passt zu vielen Gelegenheiten. Er eignet sich bestens als Beigabe zum Eisbecher und für Zubereitung von Kuchen und Desserts. Herrlich schmeckt auch ein selbstgemachter Eierlikör – manche trinken ihn gern zu Ostern, andere lieber zu Weihnachten. Was dafür gebraucht wird? Sechs Eigelbe, eine Vanilleschote, 150 g Zucker, 300 g Schlagobers und 150 ml weißen Rum.
Schritt 1: Eigelbe in eine Schüssel geben. Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zusammen mit dem Zucker zu den Eigelben geben. Zwei Flaschen je 300 ml bereitstellen.
Schritt 2: Die Eier in der Schüssel über heißem Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Schlagobers und Alkohol dazu geben und ca. vier Minuten unter Rühren weiter erhitzen. In die Flaschen füllen und verschließen. Kühl gelagert hält der Eierlikör etwa acht Wochen.

Eierlikör

Für Schoko-Tiger: "Schwedenbomben Likör"

Viele Hersteller bieten Schoko-Liköre an, die sich äußerster Beliebtheit erfreuen. Typisch ist der Schokoladengeschmack, verfeinert mit frischem Schlagobers und den aromatischen Noten von Vanille und Kakao. Gerne getrunken wird beispielsweise der „Mozart Chocolate Cream“-Schokoladenlikör.
Neu unter den Schokoladenlikören ist der „Schwedenbomben Likör“. Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, nun ist es endlich so weit. In Zusammenarbeit mit dem Alt Wiener Schnapsmuseum können die beliebten Schaumküsse nun auch in flüssiger Form genossen werden. Der Likör mit dem typischen Schoko-Kokos-Geschmack der Niemetz Schwedenbomben ist als „Schwedenbomben Likör“ in allen Niemetz Stores, auf www.niemetz.at sowie im Schnapsmuseum erhältlich.

Schwedenbomben Likör