Geiles Superfood: 7 Fakten rund um das gesunde Kokosöl

Kokosöl, auch Kokosfett genannt, ist ein bei Raumtemperatur festes, weißlich-gelbes Pflanzenöl, das aus Kopra, dem Nährgewebe der Kokosnuss, gewonnen wird. Und es ist ein absolutes Superfood, das auch noch gut schmeckt.

Gut für die Zähne

Kokosöl hilft die Zahngesundheit zu erhalten: Als Mundspülung wirkt es gegen Kariesbakterien und schont zugleich die Mundflora. Auch gegen Mundgeruch kann Kokosöl hilfreich sein. Hierfür sollte man einen Esslöffel des Kokosöls in den Mund nehmen und von einer Seite zur anderen durch die Zähne ziehen. Beim sogenannten Ölziehen werden Bakterien und Schadstoffe gelöst. Diese werden dann zusammen mit dem Öl ausgespuckt.

Senkt den Cholesterinspiegel

Kokosöl wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus: Gesättigte Fettsäuren sind reich an gutem Cholesterin, dem sogenannten HDL-Cholesterin und senken das schlechte Cholesterin, das LDL-Cholesterin. Experten haben herausgefunden: Durch den täglichen Verzehr von Kokosöl können sowohl die Blutgerinnung verbessert, als auch der oxidative Stress gesenkt werden.

Killt Bakterien und Viren

Kokosöl wirkt antiviral und gegen Pilze und Bakterien: Ein starkes Immunsystem schützt vor Krankheiten und Infektionen. Das Geheimnis des Kokosöls ist die enthaltene Laurinsäure. Der Körper wandelt sie zu Monolaurin um, welches das Immunsystem aktiviert. Denn sowohl Laurinsäure, als auch Monolaurin können Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten töten und Infektionen abwehren.

Natürliche Haarpflege

Kokosöl pflegt die Haare mit natürlichen Inhaltsstoffen: Frei von Chemikalien, Alkohol und Silikon ist Kokosöl eines der natürlichsten Haarpflegeprodukte. Es hilft geschädigtes Haar zu reparieren, und macht trockenes und sprödes Haar geschmeidig. Auch gegen Schuppen kann Kokosöl helfen. Bei regelmäßiger Anwendung lindert es Juckreiz und Entzündungen der Kopfhaut.

Gute Fette

Kokosöl liefert schnell verfügbare Energie. Kristin Bothor, Ökotrophologin beim Ernährungsportal nu3.at: „Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls kann der Körper schneller verstoffwechseln als langkettige. Die mittelkettigen Fettsäuren werden sofort in verwertbare Energie umgewandelt und steigern so die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.“ Viele andere Lebensmittel beinhalten stattdessen jedoch langkettige Fettsäuren und diese können bei übermäßigem Konsum zu Trägheit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.

Hilft beim Abnehmen

Kokosöl steigert das Sättigungsgefühl und hilft so beim Abnehmen: Sein hoher Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren verwandelt sich im Körper binnen kurzer Zeit in Ketonkörper. Effekt: Weniger Appetit und eine erhöhte Leistungsfähigkeit! Das hilft doppelt: Denn durch reduzierten Appetit und ein erhöhtes Sättigungsgefühl isst man automatisch weniger.

Reguliert den Blutzucker

Für die Regulierung des Blutzuckerspiegels sorgt das natürliche Fett im Kokosöl. „Wird eine kohlenhydratreich Mahlzeit mit Kokosöl zubereitet, dann wird Glucose langsamer abgebaut“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Kristin Bothor vom Team nu3. „Dies sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel und reduziert die Gefahr von Heißhunger.“

Weitere Infos:

Kokosöl als Haarpflege: https://www.nu3.at/blog/haare-pflegen-mit-kokosoel/

Kokosöl bei nu3: https://www.nu3.at/nu3-bio-kokosoel-490-ml.html

Autor: Tamara Hörmann, 17.07.2015