7 außergewöhnliche Honigsorten

Die fleißigen Bienchen versorgen uns mit wahren Goldschätzen aus der Natur: Honig ist genauso vielfältig und gesund wie lecker! Wir stellen sieben Sorten aus aller Welt vor.
Autor: Pia Kulmesch, 02.06.2022 um 10:28 Uhr

Alpenrosenhonig

Zum Start eine Sorte, die auch in den heimischen, österreichischen Alpengebieten erhältlich ist: der Alpenrosenhonig. Im Volksmund nennt man ihn auch „Almrauschhonig“. Da Bienen im Hochgebirge, wo diese Rhododendron-Gewächse blühen, nur schwer das ganze Jahr leben können, bringen Tiroler Wanderimker mit Beginn der Alpenrosenblüte ihre Bienenvölker in die Berge. Vorausgesetzt, es ist warm genug, sammeln die Bienen auf über 1600 Metern den Nektar. Der Honig hat ein mildes, blumiges Aroma und eine helle Farbe.

Acahual Bio-Honig

Die überwiegend indigenen Imker stellen diesen Honig am Fuße des Vulkans Popocatepetl her. Bei Acahual handelt es sich um eine hochwachsende Wildblume, genannt mexikanische Sonnenblume. Diese Pflanze liefert den Nektar und die Pollen für den Acahual Bio-Honig. Seine Konsistenz ist zart und cremig, die Farbe erstrahlt in hellem Gelb. Er ist weniger süß als herkömmliche Blütenhonige und ein idealer Aufstrich für die ganze Familie.

Akazienhonig mit Trüffel

Diese spezielle Sorte kommt aus dem Piemont. In diesem Produkt wird Akazienhonig mit lokal geernteten, schwarzen Trüffeln vereint. Neben dem Stück Trüffel befindet sich im Honigglas ein Prozent Trüffelhonig, um das Trüffelaroma deutlich hervorzuheben.

Edelkastanienhonig

Diese Honigsorte wird in Österreich hauptsächlich im Burgenland und in der Steiermark geerntet. Sie ist sehr dunkel und hat ein würziges Aroma. Im Geschmack ist der Honig kräftig und eher herb bis bitter. Er eignet sich hervorragend zum Kochen, denn der Edelkastanienhonig passt gut zu Wild, Geflügel oder Fisch in Kombination mit scharfen Gewürzen. Der Honig wird aber auch für seine Heilwirkung geschätzt, denn er soll eine positive Auswirkung auf Leber, Galle, Magen und Darm haben.

Eukalyptushonig

Man kennt die Pflanze als Nahrungsspender für Koalas in Australien oder als wohlduftenden Badezusatz. Mittlerweile aber kommt Eukalyptus auch in Teilen Brasiliens und in Europa vor. Er spendet mit seinen großen Blüten ausreichend Nektar für Bienen. Manche Sorten können sehr stark, andere Varianten fast gar nicht nach Eukalyptus schmecken. Dem Eukalyptushonig wird nachgesagt, dass er besonders wirksam gegen Erkältungen sein soll. Die Farbe erinnert an Bernstein, die Konsistenz ist cremig und der Geschmack karamellartig.

Kürbisblütenhonig

Neuseeland ist das Land der besonderen Honigsorten! Eine davon ist der Kürbisblütenhonig, er wird vorrangig auf der Nordinsel Neuseelands gewonnen. Die Kürbisfelder an der Ostküste garantieren zur Blütezeit der Kürbisse ausreichend Nahrung für die fleißigen Bienchen. Die Farbe des cremig feinen Honigs, der blumig schmeckt, erinnert an weißes bis dunkles Elfenbein.

Manukahonig

Ebenfalls aus Neuseeland stammt der gesundheitlich wohl wertvollste Honig der Welt: der Manukahonig. Er wird aus dem Nektar einer Teebaumart gewonnen. Ihm wird nachgesagt, dass er eine deutlich höhere antibakterielle Wirkung hat als alle anderen Sorten. Es wurde nachgewiesen, dass der Gehalt an Methylglyoxal (MGO) im Vergleich bis zu 100-mal höher ist. Die heilenden Eigenschaften reichen von Linderung bei Entzündungen, Akne, Herpes und Neurodermitis bis hin zur Unterstützung bei Magen-Darm-Beschwerden und Blasenerkrankungen. Der Manukahonig ist bernsteinfarben bis dunkelbraun, flüssig und schmeckt weniger süß.