Antriebslos? 14 überraschende Gründe, warum Sie immer müde sind

Schlafmangel ist nicht die einzige Ursache für chronische Müdigkeit. Auch ein falscher Lebenswandel kann uns auspowern. Wer sich scheinbar grundlos müde, schlapp und lustlos fühlt, sollte folgende Angewohnheiten lieber bleiben lassen.
Autor: Elisabeth Spitzer, 09.04.2015 um 13:54 Uhr

1. Sie verzichten auf Sport

Klar, wenn man müde ist, will man sich nicht auch noch ins Fitness-Studio stressen. Doch der Verzicht auf

Sport

ist ein Schuss nach hinten: Wer drei Mal die Woche für 20 Minuten sportelt, fühlt sich nach nur sechs Wochen statistisch gesehen weniger müde. Der Grund: Regelmäßige Workouts boosten unsere Stärke und Ausdauer, bringen das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kurbeln die Sauerstoffversorgung an.

2. Sie trinken nicht genug Wasser

Eine zu geringe Wasserzufuhr macht unser Blut dicker, weswegen sich das Herz beim Pumpen mehr anstrengen muss. Müdigkeit ist da vorprogrammiert. Achten Sie darauf, tagsüber ausreichend zu trinken, um nicht zu dehydrieren.

3. Sie nehmen nicht ausreichend Eisen zu sich

Ein Eisenmangel kann bewirken, dass wir uns antriebslos, müde und schwach fühlen sowie Probleme mit der Konzentration haben, da weniger Sauerstoff zu den Zellen und Muskeln gelangt. Greifen Sie regelmäßig zu Rindfleisch, Bohnen, Tofu,

grünem Blattgemüse,

Nüssen sowie Vitamin C-haltigen Früchten und Gemüsesorten (Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen im Körper).

4. Sie sind ein Perfektionist

Perfektionisten setzen sich oft unrealistische Ziele und tendiert dazu, sich zu überarbeiten. Verschen Sie, weniger von sich zu erwarten und lassen Sie es auch mal gut sein – auch wenn das Ergebnis Ihrer Arbeit vielleicht noch nicht ganz "perfekt" ist.

5. Sie machen sich zu viele Sorgen

Sie machen einen kleinen Fehler und befürchten schon, man könnte Sie kündigen? Sie fahren nicht mit dem Rad, aus Angst vor einem Unfall? Wer sich immer das "Worst Case Scenario" ausmalt, verbraucht viel unnötige Energie. Sorgen und Ängste paralysieren uns und erschöpfen uns mental. Wenn Sie sich nächstes Mal beim Schwarzmalen erwischen, atmen Sie besser tief durch, meditieren Sie oder rufen Sie einen Freund an – vielleicht schaffen der es ja, ihre Sicht auf die Dinge zu ändern.

6. Sie verzichten aufs Frühstück

Wer kein Frühstück zu sich nimmt, fühlt sich schneller ausgepowert. Frühstücker hingegen

kurbeln schon morgens ihren Stoffwechsel an

und haben mehr Energie. Vollkorn-Produkte, Eiweiß und gesunde Fette sind am Morgen ideal.

7. Sie ernähren sich von Junkfood

Süßigkeiten und leere Kohlenhydrate bewirken, dass der Blutzuckerspiegel Achterbahn fährt und machen müde. Ideal, um untertags auf Trab zu bleiben, sind hingegen Speisen wie Hühnchen, Lachs, brauner Reis, Süßkartoffeln, Salat und Früchte.

8. Sie können nicht "nein" sagen

Wer anderen keinen Gefallen ausschlagen kann und unfähig ist, "nein" zu sagen, fühlt sich von seiner To-Do-Liste schnell überfordert und ausgelaugt. Üben Sie "nein" zu sagen und gönnen Sie sich mehr Zeit für sich selbst.

9. Ihr Büroschreibtisch ist unaufgeräumt

Chaos auf dem Schreibtisch lenkt ab und schränkt unsere Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, ein. Tipp: Sorgen Sie dafür, dass ihr Tisch ordentlich ist, wenn Sie das Büro verlassen. Das hilft, den nächsten Tag positiv und konzentriert zu beginnen.

10. Sie arbeiten im Urlaub

Wer nicht nur im Job 100 Prozent gibt, sondern auch im Urlaub oder an Wochenenden arbeitet, braucht sich über chronische Müdigkeit nicht wundern. Nützen Sie Auszeiten vom Arbeitsalltag lieber, um Ihre Batterien aufzuladen.

11. Sie trinken Wein vor dem Schlafengehen

Alkohol hat zwar eine sedierende Wirkung, doch er kann auch das Durchschlafen stören. Menschen, die vor dem Schlafengehen immer ein oder zwei Gläschen Wein kippen, wachen nachts häufiger auf. Klar, dass man sich da am nächsten Morgen unausgeruht fühlt.

12. Sie checken Ihre E-Mails vor dem Zubettgehen

Den Blick auf das Smartphone oder Tablet sollten Sie sich vor dem Schlafengehen lieber sparen. Die hintergrundbeleuchteten Bildschirme können bei empfindlichen Menschen den Melatonin-Haushalt durcheinander bringen, wodurch die Schlafqualität vermindert wird. Auch ist es nicht empfehlenswert, sein Smartphone über Nacht neben dem Kopfpolster aufzubewahren. Wer sein Handy mindestens 35 Zentimeter vom Kopf entfernt lagert, reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass seine Nachtruhe gestört wird.

13. Sie trinken viel Kaffee

Wer meint, seinen Alltag nur mithilfe von Koffein meistern zu können, bewirkt das Gegenteil: Übermäßiger Kaffe-Konsum bringt den Schlafwachrhythmus durcheinander. Studien zufolge kann selbst Koffein, welches 6 Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen wurde, den Schlaf noch immer negativ beeinflussen. Auf den Nachmittags-Kaffee sollten Sie also lieber verzichten.

14. Sie bleiben an Wochenenden lange auf

Wer Samstagnacht Vollgas gibt und sonntags bis in die Puppen schläft, hat Probleme, von Sonntag auf Montag einzuschlafen – und fühlt sich die ganze folgende Woche wie gerädert. Tipp: Wenn Sie Samstagabend ausgehen, stehen Sie am Sonntag zeitig auf und halten Sie lieber ein 20-minütiges

Nachmittagsschläfchen.

So laden Sie ihren Akku wieder auf, ohne ihren Schlafrhythmus durcheinander zu bringen.

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