Fitness-Training: Brille oder Linsen - das ist die Frage!

Wer auf ruhige Sportarten mit meditativem Charakter setzt, hat es noch am leichtesten: einfach Brille absetzen, Augen schließen, Bewegungen in Ruhe und unbeeinträchtigt ausführen. Diesen Vorzug haben allerdings nur die wenigsten Bewegungsrichtungen. Auf die Brille muss jedoch nicht immer verzichtet werden. Hier eine Übersicht:

Geht mit Brille

Das Wichtigste beim Sport: die Wahrung eines ausreichend weiten und guten Sichtfeldes. Wer gerne Radtouren unternimmt oder sich für Teamsportarten begeistert, kommt mit eigens adaptierten Sportbrillen besser als mit seinen klassischen über die Runden. Sie tragen sich leichter, sind belastbar, erhalten das Sichtfeld und haben üblicherweise einen hohen Tragekomfort wegen ihrer weicheren Polsterung. Kletterer, Wanderer und Skisportler sind mit optischen Sonnenbrillen gut beraten, die in höheren Lagen auch den entsprechenden UV-Schutz bieten. Dies gilt im Prinzip auch für Segler und Surfer, hier sollten die Brillen zusätzlich rostfrei sein.

Nicht ohne Kontaktlinsen

Bei körperbetonten, dynamischen Sportarten erhöhen Brillen deutlich das Verletzungsrisiko am und um das Auge. Kampf- und Ballsportler sind daher daher am besten mit Kontaktlinsen beraten. Das gilt auch fürs Schwimmen.

Beides möglich

Joggen ist sowohl mit Brille als auch Kontaktlinsen möglich. Optische Sonnenbrillen empfehlen sich bei starker Sonneneinstrahlung von vorne oder der Seite.

Autor: Ute Daniela Rossbacher, 30.09.2014