Die sichersten Zahlungsweisen im Internet

2020 wurde so viel Geld im Internet ausgegeben wie nie zuvor. Das liegt natürlich auch an der aktuellen Lage, doch schon seit Jahren wächst der Anteil von Online-Handel und Online-Dienstleistungen an den Konsumausgaben der Haushalte. Online-Einkäufe sind bequem, praktisch und oft auch günstig. Aber immer wieder geistern Geschichten durch die Medien, die verunsichern. Von Kreditkarten-Skimming ist dort die Rede, von gehackten Nutzerdaten und von Identitätsdiebstahl. Solche Berichte sorgen naturgemäß für Bedenken. Wie man sich schützen kann.

Beim Online-Shopping

Am sichersten ist bei Online-Shops die Zahlung auf Rechnung. Denn dazu müssen keine Kontodaten hinterlegt werden. Und weil die Zahlung erst nach Erhalt des Produktes fällig wird, besteht auch keine Gefahr auf Betrügereien hereinzufallen. Auch die Zahlung per Lastschrift bietet Sicherheit, da bis zu acht Wochen nach der Belastung des Kontos Widerspruch eingelegt werden kann. Allerdings bieten nicht alle Online-Shops diese Zahlungsweisen an. Ein weiteres gängiges Bezahlsystem ist PayPal. Im Streitfall mit einem Händler ist es oft möglich, eine Rückzahlung über den Käuferschutz von PayPal zu erlangen. Per Vorkasse oder mit der Kreditkarte sollte hingegen nur zahlen, wer dem Händler vertraut. Denn im Problemfall bei einer Rückzahlung sind Kunden hier auf die Kooperation des Händlers angewiesen. In der Regel stellt das zwar kein Problem dar. Hin und wieder gibt es aber auch Online-Shops, die ein eher merkwürdiges Verständnis von Kundenfreundlichkeit haben.

Bei Verträgen und Abonnements

Häufig werden im Internet auch Verträge abgeschlossen, die wiederkehrende Zahlungen beinhalten. Dazu gehören beispielsweise Handyverträge aber auch Produkt-Abonnements auf Amazon. In der Regel ist die Lastschrift hier das Zahlungsmittel erster Wahl. Auch bei wiederkehrenden Zahlungen gilt, dass einer Lastschriftabbuchung innerhalb von acht Wochen widersprochen werden kann. Zudem ist es auf diese Weise besser möglich, einen Überblick über die Finanzen zu behalten. Teilweise ist es zwar auch möglich regelmäßige Beiträge per Kreditkarte zu bezahlen. Wenn sowohl von der Kreditkarte als auch vom Girokonto wiederkehrende Zahlungen abgebucht werden, kann das allerdings schnell unübersichtlich werden. Zudem kann der Nutzer einer Kreditkarte die Transaktion nicht rückgängig machen. Wer sich dafür entscheidet, regelmäßige Zahlungen selbst zu überweisen, sollte am besten einen Dauerauftrag einrichten.

Bei iGaming-Diensten

Eine besondere Situation liegt bei iGaming-Diensten vor. Das sind Webseiten, auf denen Slots oder Casinospiele mit Echtgeld gespielt werden können. Die Wahl eines geeigneten Zahlungsmittels ist hier besonders wichtig, da es teilweise um größere Beträge geht. Vor allem sind aber auch regelmäßig Auszahlungen an den Nutzer fällig. Wem das alles zu kompliziert ist, der kann auch Novoline kostenlos spielen ohne Anmeldung und Registrierung. Es gibt allerdings mehrere Zahlungsdienstleister, die sich auf diese Art von Transaktion spezialisiert haben. Dazu gehören beispielsweise Prepaid-Systeme wie Skrill oder Neteller. Auch Kreditkartenzahlung wird bei vielen iGaming-Diensten angeboten. Eine Zahlung mit PayPal oder per Vorkasse ist hingegen in der Regel nicht möglich. Einige iGaming-Webseiten akzeptieren auch Bitcoin. Allerdings dürfte es bei einer Zahlung mit einer Kryptowährung besonders schwierig sein, nachzuweisen, dass sie tatsächlich beim Empfänger angekommen ist. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit ist daher von dieser Zahlungsmethode abzuraten.

Autor: Weekend Online, 15.02.2021