Die Seven Summits der Stubaier Alpen rufen Sportfreunde auf den Gipfel

Kilometerlang lang zieht sich eine der schönsten Bergwelten Tirols durch das Stubaital, darunter über hundert Dreitausender und zahlreiche imposante Gletscherfelder. Sieben der schönsten und bedeutendsten Gipfel wurden nun hervorgehoben und zu den Seven Summits Stubai zusammengefasst. Bergsportfreunde können nun mit einem eigens kreierten Pass insgesamt sieben herausragende Gipfelsiege sammeln.

Sieben Gipfel

Der Begriff Seven Summits beschreibt die sieben höchsten Gipfel der sieben Kontinente und die Besteigung dieser Gipfel ist das große Ziel zahlreicher Alpinisten weltweit. Für die Stubaier Variante gelten andere Kriterien: Form und Beschaffenheit, Lage, Geschichte und der Ausblick vom Gipfel. Folgende sieben Gipfel der Stubaier Alpen wurden für die Seven Summits Stubai ausgesucht: Das Zuckerhütl (3.507 m), der Wilde Freiger (3.418 m), der Habicht (3.277 m), die Rinnenspitze (3.003 m), die Serles (2.718 m), der Burgstall (2.611 m) und der Elfer (2.505 m).

Series

Schon von weitem, noch bevor man das Stubaital betritt, ist die Serles zu erkennen. Majestätisch thront sie über dem Inntal und wacht über den Eingang des Stubaitals. Nicht umsonst hat schon Goethe sie aufgrund ihres imposanten Antlitzes als den „Hochaltar Tirols“ bezeichnet.

Hoher Burgstall

Im Gebiet der Schlick gelegen, befindet sich der Hohe Burgstall, der Teil der schroffen und imposanten Kalkkögel ist. Obwohl der Hohe Burgstall den am leichtesten zu besteigenden Gipfel der Seven Summits Stubai darstellt, gibt er durch seinen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick am besten die Vielfalt der Stubaier Berge preis.

Elfer

Der Elfer ist aufgrund seiner zentralen Lage direkt beim Dorf der Hausberg Neustifts. Sein Name gründet in einer Entdeckung der einheimischen Bevölkerung. Die Sonne steht im Sommer um Punkt Elf Uhr genau über der Spitze des Gipfels. Er wird sozusagen als natürlicher Zeitzeiger verwendet.

Habicht

Einer der beeindruckendsten Berge des Stubaitals ist der Habicht. Allein die Tatsache, dass dieser Gipfel jener Dreitausender ist, der den Dörfern am nächsten ist, – die restlichen erheben sich alle erst am Talschluss in die Höhe – ließ lange die landläufige Meinung gelten, dass er der höchste Berg Tirols sei.

Rinnenspitze

Der vierthöchste Gipfel der Seven Summits Stubai ist zugleich der am einfachsten zu erklimmende Dreitausender unter ihnen. Ohne Gletscherfelder überqueren oder Steilwände erklimmen zu müssen, ist die Rinnenspitze erreichbar. Ein Gipfelsieg belohnt mit beeindruckender Aussicht auf die umliegenden Ferner und dem glasklaren Rinnensee am Fuß des Berges.

Wilder Freiger

Beim zweithöchsten Gipfel dieser Auswahl lässt sich von mehreren Seiten und auf viele Arten besteigen. Ebenso dramatisch wie der Aufstieg zum Wilden Freiger, ist das Bild aus einem Meer aus Bergkämmen und Wolken, das sich einem von ganz oben eröffnet. Im 360-Grad-Panorama reicht der Blick von den Dolomiten bis hin zu den Hohen Tauern.

Das Zuckerhütl

So süß der Name des höchsten Gipfels der Stubaier Alpen klingen mag, so mächtig ist er. Das Zuckerhütl trägt seinen Namen von der lange währenden, weißen Haube aus Schnee, die den Gipfel seitlich bedeckt. Zur Gänze in Nordtirol gelegen ist er auch von der südtirolerischen Seite her begehbar und stets in alle Richtungen präsent.

Mehr Informationen

Der Tourismusverband Stubai Tirol informiert auf der Website www.stubai.at über aktuelle Angebote, Termine und Veranstaltungen.

22.04.2014