6 Vorteile von weißen Smoothies

Weiße Smoothies, auch Lubrikatoren (=Schmiermittel) genannt, haben die grüne Variante abgelöst und sind aktuell besonders bei Fitness-Bloggern beliebt.

Was sind weiße Smoothies?

Das Besondere am neuen Trend-Getränk: der hohe Fettgehalt. Doch keine Sorge, nur gesunde Fette sind enthalten. Als Basiszutat enthält ein weißer Smoothie Kokosöl, Rohmilchbutter und Avocado oder Banane – alles gesättigte Fettsäuren, die unser Körper braucht. Der hohe Anteil an Proteinen wird vor allem durch Nüsse, Samen und rohe Eier erreicht. Die vielen gesunden Zutaten und Nährstoffe sind sättigend und können tatsächlich problemlos eine Mahlzeit ersetzen.

6 Vorteile des weißen Superdrinks

  • Durch die Einnahme roher, gesättigter Fette soll der Körper fettlösliche Giftstoffe und Schwermetalle besser ausscheiden. Sie binden Schadstoffe und befördern diese über den Darm aus unserem Körper.
  • Durch den erhöhten Konsum roher Fette ist der Körper besser in der Lage, Wasser in die Zellen zu transportieren. Das kommt vor allem der Feuchtigkeitsversorgung der Haut zugute.
  • Die gesättigten Fettsäuren verhindern Heißhungerattacken, weswegen der weiße Smoothie auch beim Abnehmen hilft.
  • Die rohen gesättigten Fettsäuren haben eine ähnliche Struktur wie die menschlichen Fette, sodass Nährstoffe besser in die Zellen transportiert werden. Das führt dazu, dass wir leistungsfähiger sind, und unser Körper besser durchblutet wird.
  • Der höhere Fettanteil hält uns länger satt.
  • Pflanzliche Fette versorgen den Körper mit Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren und regen den Stoffwechsel an.

Tipp: Möchten Sie mit den weißen Smoothies abnehmen, sollten Sie eine Mahlzeit am Tag durch den Smoothie ersetzen. So ein weißer Smoothie kann schon mal um die 500 Kalorien enthalten. Am besten eignet er sich zum Frühstück, um den Körper optimal auf leeren Magen mit Nährstoffen zu versorgen. Alternativ abends - am besten zwei bis drei Stunden nach der letzten Mahlzeit - trinken.

Mögliche Zutaten für den weißen Smoothie:

  • Obst: Bananen, Birnen, Mango, Pflaumen, Avocado, Ananas, Äpfel, Maracuja (Passionsfrucht), Litschi, Beeren, Zitronen
  • Trockenfrüchte: Datteln, Papaya, Pfirsich, Cranberries, Feigen, Goji-Beeren
  • Nüsse: (eingeweichte) Mandeln, Cashewnüsse
  • Kokos: als Mus, Öl / Fett, Milch, Raspeln oder püriertes Fruchtfleisch
  • Samen: Chia, Hanf
  • Milch: aus Mandeln, Hasel-, Macadamia- oder Cashewnüssen, Reis, Soja, Getreide (z.B. Dinkel, Hafer)
  • Rohe Bioeier
  • Topfen
  • Rohmilchbutter
  • Ingwer
  • Stilles Wasser
  • Gewürze: Zimt, Kardamom, Chili, Vanille, Curry, Honig
  • Öl: Walnuss-, Raps- oder Olivenöl

Rezept-Idee:

Drei Esslöffel Kokosöl, einen Esslöffel Cashew- oder Mandelmus, zwei Esslöffel geschälte Chia- oder Hanfsamen (oder beides), zwei Datteln sowie etwas Zimt und Vanille sowie 150 Milliliter Wasser in einen Mixer geben und so lange pürieren, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist.

Author: Izabela Lovric , 15.01.2020