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Ein Hubschrauber bringt Trinkwasser zu einer Berghütte in den Alpen, die wegen Wasserknappheit nicht mehr ausreichend aus natürlichen Quellen versorgt werden kann.
Wegen extremer Wasserknappheit werden Berghütten in den Alpen derzeit per Hubschrauber mit Trinkwasser versorgt. Die Versorgung verursacht hohe Kosten. (Symbolbild)
Wegen extremer Wasserknappheit werden Berghütten in den Alpen derzeit per Hubschrauber mit Trinkwasser versorgt. Die Versorgung verursacht hohe Kosten. (Symbolbild)
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Wasserknappheit: Hubschrauber versorgen Berghütten

05.08.2026 um 13:38, Jovana Borojevic
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Wegen extremer Wasserknappheit werden Berghütten in den Alpen per Hubschrauber mit Trinkwasser versorgt. Quellen sind versiegt, Duschen bleiben geschlossen.

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Wegen extremer Wasserknappheit werden Berghütten in den Alpen mittlerweile per Hubschrauber mit Trinkwasser versorgt. Quellen sind versiegt, Duschen bleiben geschlossen und Gäste müssen für Trinkwasser bezahlen. Der Deutsche Alpenverein (DAV) spricht Berichten von Bild zufolge von einer neuen Dimension der Trockenheit.

Wasserknappheit: Hubschrauber bringen Trinkwasser auf Berghütten

Wo Wanderer normalerweise frisches Quellwasser erwarten, landen derzeit Hubschrauber mit Trinkwasser. Wegen der Wasserknappheit in den Alpen werden mehrere Berghütten aus der Luft versorgt. Auf der Blaueishütte bei Berchtesgaden fliegen Helikopter regelmäßig Wasser ein, damit zumindest der Küchenbetrieb weiterlaufen kann. Für Gäste gibt es Trinkwasser nur noch in PET-Flaschen gegen Bezahlung, die Waschräume bleiben geschlossen.

Warum den Berghütten in den Alpen das Wasser ausgeht

Hinter den ungewöhnlichen Szenen steckt die anhaltende Wasserknappheit. Nach schneearmen Wintern und einer langen Trockenperiode sind zahlreiche Quellen versiegt, die die Berghütten normalerweise versorgen. Laut dem Deutschen Alpenverein (DAV) herrscht inzwischen auf fast allen Hütten Wassermangel – und das ungewöhnlich früh in der Saison. Besonders hochgelegene Hütten sind betroffen, da sie auf Niederschläge sowie Schmelzwasser von Schnee und Gletschern angewiesen sind. Durch den Klimawandel stehen diese Wasserreserven zunehmend unter Druck.

So sparen die Berghütten jetzt Wasser

Um mit den knappen Vorräten auszukommen, setzen die Hüttenbetreiber auf drastische Sparmaßnahmen. Duschen und Waschräume bleiben vielerorts geschlossen oder sind nur noch stundenweise geöffnet. Wasserintensive Spültoiletten werden durch Trockentoiletten ersetzt, Wasserhähne abgeschaltet und stattdessen Desinfektionsmittel bereitgestellt. Auch in den Küchen wird Wasser gespart: Auf Untertassen oder kleine Schälchen wird verzichtet, um unnötige Spülgänge zu vermeiden.

Hubschrauber machen die Wasserversorgung extrem teuer

Die Wasserversorgung per Hubschrauber ist für die Hüttenbetreiber ein kostspieliger Kraftakt. Für einen Liter Trinkwasser zahlen Gäste auf der Blaueishütte vier Euro. Der Grund: Jede Minute Flugzeit kostet rund 31 Euro, hinzu kommen etwa 600 Euro allein für den Anflug. Mit dem Verkauf des Trinkwassers versuchen die Betreiber, zumindest einen Teil der hohen Zusatzkosten für die Versorgung der Berghütten zu decken.

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