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Quester-Versteigerung 2026 – Auktionshammer vor Quester-Filiale: Baumaterialien, Möbel und Firmeninventar werden nach der Insolvenz verkauft.
Quester-Versteigerung: Mehr als 15.000 Posten kommen unter den Hammer.
Quester-Versteigerung: Mehr als 15.000 Posten kommen unter den Hammer.
Aurena

Quester-Versteigerung: Das kommt jetzt unter den Hammer

06.02.2026 um 18:30, Stefanie Hermann
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Nach der Insolvenz startet die Quester-Versteigerung: Über 15.000 Artikel aus 18 Filialen – von Ziegeln bis Fahnenmasten – kommen online unter den Hammer.

Nach der Insolvenz des Traditionsunternehmens Quester Baustoffhandel GmbH hat nun die großangelegte Versteigerung begonnen. Im Auftrag des Insolvenzverwalters sind Waren und Ausstattung aus insgesamt 18 Standorten in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten bei der Quester-Versteigerung online unter den Hammer gekommen. Betroffen ist auch die Firmenzentrale in der Wiener Heiligenstädterstraße.

Quester-Versteigerung: 15.000 Positionen in elf Wochen

Durchgeführt wird die Versteigerung vom Auktionshaus Aurena GmbH. Es ist mit mehr als 15.000 Positionen gerechnet worden. Die Auktionen haben am 6. Februar 2026 begonnen und sollen innerhalb von elf Wochen abgeschlossen sein. Bis Ende April sollen alle Filialen geräumt worden sein. Nach einer einmaligen Registrierung hat jede interessierte Person – privat oder gewerblich – mitbieten können.

Quester versteigert von Dämmstoff bis Fahnenmast

Unter den Hammer sind sämtliche verbliebene Waren aus den Quester-Verkaufsstandorten und Lagern gekommen: darunter große Mengen an Baumaterialien wie Dämmstoffe, Ziegel, Fliesen, Sanitärausstattung und Werkzeuge. Auch Büroeinrichtung, Regalanlagen, Hubameisen, ein Lagerzelt sowie Quester-Firmenlogos, Fahnenmasten und Werbematerialien stehen zur Auktion.

Erste Quester-online

Bereits online sind die Filialen Mödling, Villach (Zauchen), Schwechat, Krieglach und Leoben gewesen. In den kommenden Tagen sollen weitere Quester-Standorte in Krems, Graz und Wien folgen. Die Zuschläge erfolgen laufend, Details zu Terminen, Besichtigungen und Abholungen sind auf der Website von Aurena abrufbar.

Ende einer Ära im Baustoffhandel

Quester ist 1934 in Wien gegründet worden und hat über Jahrzehnte als feste Größe im österreichischen Baustoffhandel gegolten. Nachdem 2025 kein Investor für eine Übernahme gefunden worden ist, ist der Sanierungsversuch gescheitert. Das Unternehmen hinterlässt nicht nur leere Lagerhallen, sondern auch eine Lücke in der Branche.

Quellen und weiterführende Informationen

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