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Zapfsäulen an Tankstelle mit Super, Super E10 und Diesel – Symbolbild für sinkende Spritpreise nach Iran-USA-Waffenruhe
Nach der Waffenruhe zwischen Iran und USA reagieren die Energiemärkte sofort – auch die Spritpreise an Tankstellen sinken.
Nach der Waffenruhe zwischen Iran und USA reagieren die Energiemärkte sofort – auch die Spritpreise an Tankstellen sinken.
APA/dpa

Waffenruhe Iran-USA: Jetzt reagiert der Ölpreis

08.04.2026 um 09:22, Jovana Borojevic & APA, Red
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Ölpreis und Börsen reagieren unmittelbar, nachdem die Straße von Hormuz wieder geöffnet wurde. Das bringt Bewegung in die globalen Märkte.

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Ölpreis sinkt nach Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni sackte rasant um rund 16 Prozent auf circa 92 US-Dollar (rund 79 Euro) – der niedrigste Wert seit Mitte März. Bei der für den US-Markt wichtigeren Sorte WTI fiel der Preisrückgang mit Auslieferung im Mai ähnlich aus.

Ölpreis fällt nach Waffenruhe

Die Ölpreise sind momentan der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Der Iran und die USA hatten sich kurz vor Ende eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump auf die Waffenruhe geeinigt. Trump hatte mit heftigen Angriffen auf den Energiesektor des Iran gedroht, sollte es nicht bis Mittwoch um 2.00 Uhr deutscher Zeit zu einer Einigung und der Öffnung der Straße von Hormuz kommen. Kurz vor Ablauf der Frist verkündeten beide Seiten die Einigung auf die Feuerpause.

Iran und USA einigen sich auf Feuerpause

Die Meerenge ist für den globalen Öl- und Gashandel von enormer Bedeutung. Wegen des Krieges war die Straße von Hormuz vom Iran faktisch blockiert worden. Das ließ die Ölpreise dramatisch steigen. Dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi zufolge soll nun zwei Wochen lang die sichere Durchfahrt durch die Meerenge gewährleistet werden.

​Straße von Hormuz im Fokus der Märkte

Zugleich stiegen die Börsenkurse in Ostasien. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte am Mittwochmorgen (Ortszeit) um 4,4 Prozent zu. Der südkoreanische Kospi rangierte zeitweise rund 6 Prozent im Plus. Die Börse in Südkorea hat aufgrund der starken Kursbewegung gar vorübergehend den Handel ausgesetzt, um die extreme Volatilität zu dämpfen. Der australische S&P ASX 200 startete den Handelstag mit einem Plus von über 2,6 Prozent ebenfalls positiv.

​Börsen reagieren stark in Ostasien

Zugleich stiegen die Börsenkurse in Ostasien. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte am Mittwochmorgen (Ortszeit) um 4,4 Prozent zu. Der südkoreanische Kospi rangierte zeitweise rund 6 Prozent im Plus. Die Börse in Südkorea hat aufgrund der starken Kursbewegung gar vorübergehend den Handel ausgesetzt, um die extreme Volatilität zu dämpfen. Der australische S&P ASX 200 startete den Handelstag mit einem Plus von über 2,6 Prozent ebenfalls positiv.

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