Gesundheitsgefahr: Mangos aus Ägypten zurückgerufen
- Gesundheitsgefahr durch Pflanzenschutzmittel: AGES schlägt Alarm
- Offene Ware betroffen: Konsumenten sollen Mangos umgehend entsorgen
Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) warnt vor dem Verzehr bestimmter Mangos aus Ägypten. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) wurde für die Früchte des Inverkehrbringers Green Global Handels FlexCo ein offizieller Rückruf gestartet. Grund dafür sind massiv überschrittene Höchstgehalte an Pflanzenschutzmittelrückständen. Das Produkt wurde von den Behörden als gesundheitsschädlich eingestuft.
Gesundheitsgefahr durch Pflanzenschutzmittel: AGES schlägt Alarm
Bei routinemäßigen Kontrollen wurden in den aus Ägypten importierten Früchten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt, die den gesetzlich verankerten Höchstgehalt deutlich überschreiten. Aufgrund der nachgewiesenen Belastung wurden die betroffenen Mangos als gesundheitsschädlich beurteilt. Die AGES betont, dass diese Warnung nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Verunreinigung vom Inverkehrbringer oder Händler selbst verursacht wurde.
Offene Ware betroffen: Konsumenten sollen Mangos umgehend entsorgen
Der Rückruf betrifft als offene Ware verkaufte Mangos mit Ursprung Ägypten, die über die Green Global Handels FlexCo in den Umlauf gebracht wurden. Da es sich um lose Ware handelt und keine spezifische Chargennummer vorliegt, ist besondere Vorsicht geboten. Die Verbraucherschutzbehörden ersuchen Konsumentinnen und Konsumenten nachdrücklich, bereits gekaufte Früchte keinesfalls zu verzehren. Betroffene Produkte sollten umgehend entsorgt oder direkt beim jeweiligen Händler reklamiert werden.