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New York Bürgermeister Zohran Mamdani spricht vor Medien bei Einsatz wegen einsturzgefährdetem Hochhaus in Manhattan
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani informiert vor Ort über die Einsturzgefahr beim betroffenen Hochhaus in Manhattan.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani informiert vor Ort über die Einsturzgefahr beim betroffenen Hochhaus in Manhattan.
APA-Images / Zuma / Ioann Maria Stacewicz

Hochhaus in New York droht einzustürzen – Großeinsatz in Manhattan

08.07.2026 um 09:34, Stefanie Hermann
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In New York droht ein Hochhaus einzustürzen. Großeinsatz in Manhattan, Evakuierungen laufen. Gebäude bleibt instabil – alle Infos.

In New York hat ein einsturzgefährdetes Hochhaus einen Großeinsatz ausgelöst. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste räumen am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr Straßen und Gebäude rund um die East 42nd Street in Manhattan.

Auslöser sind Schäden an der Statik des Gebäudes. Zwei tragende Säulen in den oberen Stockwerken haben sich verformt. Mehrere Etagen weisen Durchbiegungen auf. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani spricht von einer „äußerst ernsten Lage“.

Gebäude bleibt instabil

Das betroffene Hochhaus ist ein ehemaliger Firmensitz des Pharmakonzerns Pfizer und wird derzeit zu einem Wohngebäude umgebaut. Laut Feuerwehr sind die Säulen im 21. und 22. Stock betroffen, die Böden zwischen dem 21. und 26. Stock hängen teilweise durch.

„Das Gebäude bleibt instabil“, sagt Bürgermeister Mamdani. Eine der beschädigten Säulen bewege sich weiterhin, zudem gebe es Risse im Gebäude. Verletzte gibt es nach bisherigen Angaben nicht. Alle Bauarbeiter konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Evakuierungen und Sperren

Mehr als 100 Einsatzkräfte sind vor Ort. Ein Bauarbeiter berichtet, die Beschäftigten hätten das Gebäude rasch verlassen müssen.

Die Behörden haben eine Einsturzzone eingerichtet und umliegende Gebäude, darunter Hotels, Büros und eine Schule, evakuiert. Straßen rund um die 42nd Street sind gesperrt.

Bauarbeiten im Fokus der Ermittlungen

Das Hochhaus aus den 1970er-Jahren wird derzeit umfassend umgebaut. Geplant sind rund 1.600 Wohnungen. Als mögliche Ursache wird ein Zusammenhang mit den Bauarbeiten geprüft, insbesondere durch zusätzliche Belastung der Tragstruktur. Ein Vertreter der Baugewerkschaft bezeichnet die Verformungen als „hochgradig gefährlich“.

Stabilisierung läuft

Zur Begutachtung der Schäden setzen die Behörden Drohnen ein. Statiker analysieren die Struktur des Hochhaus und arbeiten an Maßnahmen zur Stabilisierung. Erste Abstützungen wurden installiert. Am Abend bewegt sich das Gebäude nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr. Eine akute Einsturzgefahr besteht derzeit nicht. Das Gebiet bleibt vorerst abgesperrt.

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