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Hellweg Baumarkt Filiale mit Logo und Parkplatz – Insolvenz der Baumarktkette sorgt für Unsicherheit
Hellweg in der Krise: Die Baumarktkette ist insolvent, der Betrieb in den Filialen läuft jedoch vorerst weiter
Hellweg in der Krise: Die Baumarktkette ist insolvent, der Betrieb in den Filialen läuft jedoch vorerst weiter
Julian Hopff / Shutterstock.com

Hellweg insolvent: Baumarktkette in der Krise – 2.900 Jobs betroffen

17.06.2026 um 09:14, Stefanie Hermann
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Hellweg ist insolvent: Die Baumarktkette kämpft ums Überleben. Märkte bleiben geöffnet, auch in Österreich gibt es vorerst keine Einschränkungen.

Die deutsche Baumarktkette Hellweg ist insolvent. Über die Gesellschaften wurde ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Trotz der finanziellen Schieflage läuft der Geschäftsbetrieb vorerst weiter. Alle 68 Standorte in Deutschland sowie der Online-Shop bleiben geöffnet. Auch für Kundinnen und Kunden ändert sich kurzfristig wenig. Der Verkauf geht normal weiter, während im Hintergrund an einer Sanierung des Unternehmens gearbeitet wird.

Tausende Mitarbeiter betroffen

Von der Insolvenz sind rund 2.900 Mitarbeiter in Deutschland betroffen. Ihre Gehälter sind jedoch vorerst abgesichert. Sie erhalten für die kommenden drei Monate Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit. Das Gericht hat zudem einen Sachverwalter eingesetzt, der die Interessen der Gläubiger überwacht. Zusätzlich unterstützen Sanierungsexperten die Geschäftsführung, um das Unternehmen neu aufzustellen.

Warum Hellweg in die Krise gerät

Die wirtschaftlichen Probleme von Hellweg haben sich über Jahre aufgebaut. Deutlich gestiegene Einkaufspreise und Mieten, inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie eine spürbare Konsumzurückhaltung setzen die Baumarktkette unter Druck. Zusätzlich ist der Heimwerker-Boom nach der Corona-Pandemie abgeflaut. Der Umsatz ist von rund 850 Millionen Euro im Jahr 2022 auf etwa 672 Millionen Euro im Jahr 2023 gesunken.

Österreich: Keine unmittelbaren Folgen

In Österreich bleibt die Lage vorerst stabil. Die Tochtergesellschaft „Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH“ ist nicht insolvent. Das Unternehmen betreibt sechs Standorte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter. Der Betrieb läuft weiterhin normal. Laut Unternehmen werden die weiteren Schritte aktuell geprüft.

Wie es für Hellweg weitergeht

Die Insolvenz bedeutet nicht automatisch das Aus. Ziel ist eine Sanierung und langfristige Stabilisierung der Baumarktkette Hellweg. Dabei werden voraussichtlich alle Standorte auf den Prüfstand gestellt. Ob es zu weiteren Filialschließungen oder Einschnitten kommt, ist derzeit offen. Die Zukunft des Unternehmens hängt maßgeblich vom Erfolg der Sanierung ab.

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