Schock im OP: Mann (24) hat Granate im Po
Inhalt
- Mit starken Schmerzen eingeliefert
- Schockierende Entdeckung im OP
- Alarm und Absperrung
- Die große Entwarnung
Was sich anhört wie eine besonders schräge Folge von Grey’s Anatomy, hat sich tatsächlich in einer Klinik im Süden Frankreichs ereignet. Im Hôpital Rangueil in Toulouse standen Ärzte plötzlich vor einem Fall, der selbst für erfahrene Mediziner alles andere als alltäglich war. Niemand im Team konnte zu Beginn ahnen, dass dieser nächtliche Notfall Polizei und Kampfmittelräumdienst auf den Plan rufen würde.
Mit starken Schmerzen eingeliefert
Ein 24 Jahre alter Mann erschien in der Nacht mit starken Schmerzen in der Notaufnahme. Schnell wurde klar, dass sich ein Fremdkörper in seinem Hinterteil befand. Aufgrund der Beschwerden entschieden sich die Ärzte umgehend für eine Operation. Der Eingriff schien zunächst ein medizinischer Routinefall zu sein, entwickelte sich jedoch rasch zu einer außergewöhnlichen Situation.
Schockierende Entdeckung im OP
Erst während der Operation offenbarte sich das ganze Ausmaß. Der entfernte Fremdkörper war keine harmlose Kuriosität, sondern eine Granate. Konkret handelte es sich um ein deutsches Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg mit einem Kaliber von 37 Millimetern, etwa 16 Zentimeter lang und aus dem Jahr 1918. Nach dem Eingriff räumte der Mann ein, dass er sich die Granate selbst eingeführt hatte.
Alarm und Absperrung
Sofort wurde Alarm ausgelöst. Polizei und Kampfmittelräumdienst rückten an, Teile der Klinik wurden aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Für Personal und Patienten herrschte Ausnahmezustand, während Experten die Lage einschätzten und das Weltkriegsrelikt untersuchten.
Die große Entwarnung
Schließlich die Erleichterung. Fachleute stellten fest, dass von der Granate keine Gefahr mehr ausging. Der Mann kam glimpflich davon und auch rechtlich blieb der Vorfall folgenlos.