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Frühlingsbeginn 2026 startet am 20. März um 15:45 Uhr.
Frühlingsbeginn 2026 startet am 20. März um 15:45 Uhr.
Frühlingsbeginn 2026 startet am 20. März um 15:45 Uhr.
iStock.com/Zoya2222

Frühlingsbeginn: Das erwartet uns 2026

20.03.2026 um 09:08, Weekend Redaktion
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Frühlingsbeginn 2026 startet am 20. März. Nach einem kalten Winter zeigen sich erste milde Tage, doch trockene Böden sorgen für neue Probleme.

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Der Frühlingsbeginn 2026 steht bevor und bringt spürbare Veränderungen. Am 20. März um 15:45 Uhr MEZ beginnt der astronomische Frühling. Damit endet ein Winter, der in Österreich sehr unterschiedlich verlaufen ist. 

Vor allem im östlichen Flachland war die kalte Jahreszeit ungewöhnlich trüb und frostig. Nun zeigt sich jedoch ein deutlicher Wetterumschwung.

Vom kalten Tieflandwinter zur raschen Milderung

Der Winter 2025/26 zeigt zwei Gesichter. Im Bergland und in der Westhälfte Österreichs überwiegen milde Temperaturen und viel Sonnenschein. Im Flach- und Hügelland, insbesondere im östlichen Flachland rund um Weigelsdorf, ist es dagegen ungewöhnlich trüb und kalt. Hartnäckiger Nebel und viele frostige Tage machen den Winter im Tiefland zum kältesten seit acht Jahren, in der langen Messreihe gilt er insgesamt aber noch als relativ mild. 

Auffällig ist die Schneelage. Im östlichen Flachland gibt es so viel Schnee und Eis wie seit Langem nicht. Schnee zu Weihnachten ist im Raum Weigelsdorf selten und kommt zuletzt 1996, 2002 und 2012 in ähnlicher Form vor. Schneefälle im Februar 2026 sorgen noch einmal für ein ausgeprägtes Winterwunderland, das in dieser Intensität seit vielen Jahren ausbleibt. 

Der Abschied vom Winter erfolgt dann abrupt. Von Sonntag, 22. Februar, auf Montag, 23. Februar 2026 stellt sich die Wetterlage um. Ein stürmischer Föhn bringt in der Nacht bereits rund zehn Grad plus. Die für den Februar ungewöhnliche Wärme lässt die Schneedecke in ein bis zwei Tagen weitgehend verschwinden. Die Region wechselt rasch von einer geschlossenen Schneedecke in eine frühlingshaft wirkende Landschaft.

Aktuelle Wetterlage und trockene Böden

In der letzten Februarwoche und rund um den meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März 2026 zeigt sich das Wetter in der Region zunächst freundlicher. Zeitweise Sonnenschein, Quellwolken und Temperaturen im zweistelligen Plusbereich sorgen für erste spürbare Frühlingsstimmung. 

Nach diesem kurzen milden Abschnitt folgen jedoch überwiegend trübe, bewölkte Tage. Der angekündigte Regen bleibt weitgehend aus. In Weigelsdorf gibt es in der Woche vor Redaktionsschluss nur einmal leichten Niederschlag in Form von Nieselregen. Im östlichen Flachland fallen in den vergangenen Wochen insgesamt zu wenig Niederschläge, die Böden sind vielerorts deutlich zu trocken. Das relativ warme Temperaturniveau verstärkt diese Entwicklung, weil Feuchtigkeit schneller verloren geht.

Astronomischer, meteorologischer und phänologischer Frühling

Mit dem 20. März beginnt aus astronomischer Sicht der Frühling. Zur Tagundnachtgleiche um 15:45 Uhr MEZ startet der kalendarische Frühling 2026. Meteorologen und Klimatologen orientieren sich hingegen am 1. März, der jedes Jahr als fixes Datum für den meteorologischen Frühlingsbeginn dient. Er ist ein praktischer Startpunkt, um über drei volle Monate hinweg einheitliche Statistiken zu führen. 

Für die Natur ist der phänologische Frühling entscheidend. Er richtet sich nicht nach dem Kalender, sondern nach sichtbaren Veränderungen in der Umwelt. Er beginnt, wenn Pflanzen austreiben und blühen und Tiere aktiver werden. Menschen, Tiere, Insekten und Pflanzen stellen sich dann auf die wärmeren Temperaturen ein.

Erwachende Natur und Tipps für den Garten

In und rund um Weigelsdorf ist dieses Erwachen bereits deutlich zu beobachten. Zu den ersten Frühlingsblühern zählen Krokusse, Primeln und Schneeglöckchen, dazu kommen Haselsträucher und Palmkätzchen. Sie sind farbige Frühlingsboten und eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. 

Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und Taubenschwänzchen nutzen das frühe Pollenangebot und den Blütennektar, um nach dem Winter Energie zu tanken. Auch in der Vogelwelt nimmt die Aktivität zu. Verschiedene Arten sind verstärkt in den Gärten unterwegs und zeigen Paarungsverhalten. 

Damit die frühen Blüher die trockene Phase gut überstehen, brauchen sie neben Licht und Sonnenschein vor allem Wasser. Aufgrund der anhaltenden Niederschlagsarmut im östlichen Flachland empfiehlt es sich für Gartenbesitzer, jetzt regelmäßig zu gießen. So können Krokusse, Primeln, Schneeglöckchen und andere Pflanzen besser mit der Trockenheit umgehen. In den ersten Kommentarrubriken zum Artikel finden sich weiterführende Links zu früheren Frühlingsdokumentationen, die einen Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre ermöglichen.

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