Erni Mangold: Schauspiellegende in Schiltern beigesetzt
- Ort mit persönlicher Bedeutung
- Verabschiedung in farbenfroher Kleidung
- Erni Mangold: Mit 99 Jahren gestorben
Mehr als einen Monat nach ihrem Tod ist Erni Mangold beigesetzt worden. Die österreichische Schauspielerin fand am Samstag, 17. Oktober, in den Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern in Niederösterreich ihre letzte Ruhe.
Wie der ORF berichtet, wurde Mangolds Urne im sogenannten „Ruheraum im Garten“ beigesetzt. Zuvor hatten sich am Samstagvormittag Familie, Freunde und Wegbegleiter in der Gartenarena der Kittenberger Erlebnisgärten von der Kammerschauspielerin verabschiedet. Den Ort ihrer letzten Ruhestätte hatte Mangold selbst ausgewählt.
Ort mit persönlicher Bedeutung
Der Themengarten in Schiltern sei für Mangold von besonderer Bedeutung gewesen. Er sei in Zusammenarbeit mit Reinhard Kittenberger, mit dem die Schauspielerin seit den 1980er-Jahren befreundet war, entstanden. Kittenberger gestaltete später auch Mangolds Garten in St. Leonhard am Hornerwald. Auf ihren Wunsch wurden im „Ruheraum im Garten“ unter anderem Rotföhren gepflanzt. Ein bearbeiteter Nussbaumstamm mit einem geschnitzten Porträt erinnert dort an sie.
Verabschiedung in farbenfroher Kleidung
Auch für die Verabschiedung hatte Mangold genaue Vorstellungen. Der Abschied sollte lebensbejahend sein. Die Trauergäste, darunter die Familie sowie Freunde und Wegbegleiter, waren deshalb gebeten worden, in farbenfroher Kleidung zu erscheinen.
Erni Mangold: Mit 99 Jahren gestorben
Erni Mangold war am 5. September 2026 im Alter von 99 Jahren gestorben. Ende September hatte bereits eine Verabschiedung am Wiener Zentralfriedhof stattgefunden, die Urnenbeisetzung in Schiltern erfolgte nun am 17. Oktober. Mangold zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Schauspielerinnen Österreichs. Laut ORF stand sie rund sieben Jahrzehnte auf der Bühne, wirkte in mehr als 90 Filmen mit und unterrichtete als Schauspiellehrerin zahlreiche Nachwuchstalente.