Depot-Aus: Was wird aus Filialen in Österreich?
Aus in Deutschland zum September
Die insolvente Betreibergesellschaft GDC Deutschland GmbH zieht Ende September den Schlussstrich für die Deko-Kette-Depot. Rund 730 Beschäftigte verlieren in Deutschland ihre Arbeitsplätze, da die finanziellen Mittel für eine Fortführung fehlen.
Inhaber Christian Gries hofft jedoch, die Marke in einer kleineren Nachfolgegesellschaft und mit verringertem Standortnetz sowie Shop-in-Shop-Konzepten weiterführen zu können.
Zukunft der Filialen in Österreich ungewiss
Das österreichische Geschäft wird über die eigenständige Gries Deco Austria GmbH geführt. Bereits bei der Sanierungswelle im Jahr 2024 wurde das Netz in der Alpenrepublik von ursprünglich 49 auf 29 Standorte verkleinert.
Eine automatische Komplett-Schließung aller österreichischen Geschäfte zum 30. September ist aus rechtlicher Sicht zwar nicht zwingend gegeben. Ob die Standorte erhalten bleiben, hängt jedoch davon ab, ob sie in eine neue Unternehmensstruktur übernommen werden können.
Unsicherheit für Beschäftigte und Kunden
Der gesamte Markt für Wohnaccessoires steht wegen hoher Mieten, gestiegener Energiekosten und der Konkurrenz durch günstige Online-Plattformen enorm unter Druck.
Sollte die Abwicklung des Gesamtkonzerns vollzogen werden, droht auch den verbliebenen österreichischen Standorten und ihren Beschäftigten das endgültige Aus.